Der Papst verteidigt das Licht der Welt

Woran erkennt man einen Giganten? Vielleicht an seinen besonderen Fähigkeiten, den Augenblicken, in denen wir das Ausmaß seiner Kraft vernehmen oder in denjenigen, in denen sich zeigt, wie sehr wir von ihm profitieren. Ich denke, dass das alles schön und gut klingt, womöglich sogar dasjenige und diejenigen offenbart, die etwas Großes sind oder etwas Großes tun. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass sich die wahren Giganten darin zeigen, dass sie selbst in schweren Stunden Größe zeigen.

Die Katholische Kirche hat eine bemerkenswerte Geschichte hinter sich. Es ist eine, die nunmehr schon mehr als 2000 Jahre fortlaufend die Gedanken der Menschheit prägt, nicht umsonst gilt die Bibel als das meistgelesene Buch, nicht umsonst das Christentum als größte Religion. Selbst wenn sich in den letzten Jahren einige Hürden in den Weg gestellt haben, den Wert, welchen die Kirche den Menschen gibt, hat bisher nichts mindern können. Genau an diesen glaubt das Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Benedikt XVI, nach wie vor. Im Gespräch mit Peter Seewald steht er allen kritischen Fragen Rede und Antwort, wobei er sich dem Wandel in der Gesellschaft und den alltäglichen Problemen durchaus bewusst scheint. Er versucht diese auch nicht zu beschönigen, sondern analysiert mit einer Tiefe, die das gemeinsame Ergebnis, „Licht der Welt“, nur noch authentischer werden lässt.


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