Der Nobelpreis der Literatur 2008 geht an: Jean Marie Gustav Le Clézio

Der Literatur-Nobelpreis geht dieses Jahr nach Frankreich, an den Autor J.-M.G. Le Clézio. Zu den Favoriten gehörten zwar andere, doch Le Clézio hat die Jury mit seiner einzigartigen Schreibweise überzeugen können. Das Nobelpreiskomitee lobt seinen Schreibstill, in der es eine „sinnliche Ekstase“ entdeckt hat, die er in jedem seiner Werke glühend zum Ausdruck bringt und so auch seine Leser begeistert.

Jean Marie Gustav Le Clèzio hat in seinen 68 Jahren Lebenszeit schon so einige fantastische Werke verfasst. In Deutschland ist er jedoch weniger bekannt. Im Gegensatz zum Rest der Welt. Er ist ein studierter Literaturwissenschaftler, der nach seinem Studium als Lektor in Bristol, London und Aix-en-Provence tätig war. Weite und häufige Reisen an die entlegensten Orte der Welt sorgen dafür, dass er in seinen Romanen viel zu erzählen hat. Schon im Alter von sieben Jahren begann Le Clézio zu schreiben und bis heute wurden über 30 Bücher von ihm veröffentlicht. Darunter zumeist Romane, aber auch Erzählungen, Essays oder Nacherzählungen indianischer Sagen. Dass gerade er, bei all der internationalen Konkurrenz, den begehrten Preis verdient habe, begründet das Nobelpreiskomitee mit den Worten: „neue Aufbrüche, poetische Abenteuer und sinnliche Ekstase und ein Erforscher der Menschlichkeit jenseits und diesseits der herrschenden Zivilisation“.

Der Nobelpreis ist die 7. Auszeichnung seines Schaffens und für ihn womöglich die Bedeutendste. Denn ab dem heutigen Tag wird jeder wissen, wer Jean Marie Gustav Le Clézio ist und so werden seine Werke nun auch die ganze Welt erreichen. buecher.de präsentiert eine großes Auswahl seiner Werke schon jetzt im Online Shop. Die Goldstücke der französischen Literatur von Nobelpreisträger Jean Marie Gustav Le Clézio:

  • L’Africain
  • Onitsha
  • Der Goldsucher. Roman

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