Der kleine Medicus – Unser Filmtipp

Der kleine MedicusDer menschliche Körper ist ein faszinierendes Gebilde, das auch im 21. Jahrhundert noch nicht zu einhundert Prozent vollständig entschlüsselt vorliegt. Jeden Tag treffen Forscher aus allen Erdteilen auf neue Entdeckungen, die das Funktionskonstrukt Körper in immer größerer Komplexität erscheinen lassen. Größtenteils liegt die weiterhin präsente Möglichkeit der Überraschung darin, dass wir unseren Körper nicht von innen heraus betrachten können. Diese Ansicht bleibt der Phantasie vorbehalten. Dank dieser entstehen aber Hollywoodideen wie Dantes „Die Reise ins Ich“ oder Fleischers „Die phantastische Reise“. Mit Peter Claridges Regiedebüt „Der kleine Medicus – Bodynauten auf geheimer Mission im Körper“ gibt es nun auch einen Einblick für die kleinen Humanforscher.

Der kleine Medicus – Ein Bestseller, der es auf die Leinwand schafft

Während sich sein kleinerer Bruder Herbert nicht so einfach aus der deutschen Musikgeschichte tilgen lässt, machte Dietrich Grönemeyer in erster Linie als medienaktiver Arzt und zuletzt als Bestseller-Autor auf sich aufmerksam. Mit seinem Kinderbuch „Der kleine Medicus“ schuf der Professor für Mikrotherapie eine Möglichkeit, um auch den Kleinen unter uns die Vorgänge des menschlichen Lebens zu erklären. Als Medium dafür dient der kleine Nano (Sebastian Fitzner), der gerne Videogames zockt und Skateboard fährt. In der Schule wird der Zwölfjährige aufgrund der geringen Körpergröße kaum für voll genommen. Da kommt ihm das Abenteuer in „Der kleine Medicus – Bodynauten auf geheimer Mission im Körper“ gerade richtig.

Der kleine Medicus begibt sich per Miniraumschiff in seinen Opa

Lilly (Annette Potempa) hält es wie alle Mitschüler Nanos. Sie versucht ihn auszunutzen und sich mit seiner Hilfe durch den nächsten Bio-Test zu mogeln. Als sie vor seiner Tür steht, hat „Der kleine Medicus“ aber ganz andere Probleme. Zwei Fieslinge haben seinem Opa Erwin (Hans-Gerd Kilbinger) einen sogenannten Gobot, einen Miniroboter eingepflanzt, der nun sein komplettes Wesen verändert. Dass dies erst der Anfang einer Weltübernahme darstellt, macht ein Eingreifen umso bedeutender. Nano und Lilly gehen zu Opas Hausarzt Dr. X (Hans-Jürgen Dittberner), der gemeinsam mit Assistentin Micro Minitec (Christiane Paul) und dem rosafarbenen Kaninchen Rappel (Malte Arkona) interessante Körperreiseexperimente durchführt. Dank der neuesten Technik mikrotisieren sie die Kids, die sich fortan im Miniraumschiff durch den Opa bewegen können und die Suche nach dem Gobot auf sich nehmen.

 


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