Der geilste Tag – Unser Filmtipp

Der geilste TagWenn man im Rahmen des deutschen Kinos einen lustigen, aber auch mit der gewissen Tiefe versehenen Roadtrip auf die Leinwand zaubern möchte und dafür herausragende Schauspieler casten möchte, kommt man an ihren Namen sicher nicht vorbei. Da ist es durchaus praktisch, dass der eine, nämlich Florian David Fitz, als Regisseur agiert und insofern leicht zu überzeugen war, am eigenen Projekt mitzuwirken. Der andere Hauptdarsteller, Matthias Schweighöfer, schätzt den Kollegen sehr, fungiert nebenbei noch als einer der Produzenten. Sie bilden das perfekte Duo für „Der geilste Tag“, der neben der Geschichte vor allem vom Zusammenspiel zweier Supertypen profitiert.

Es könnte für zwei Totkranke „Der geilste Tag“ sein

Andi (Matthias Schweighöfer) ist 33, Benno (Florian David Fitz) 36. Beide sind im besten Alter, um als junge Väter ein tolles Familienleben zu haben und auch beruflich bereits in sicheren, bedeutenden Positionen zu arbeiten. Doch es gibt ein Problem, denn Benno und Andi sind sterbenskrank. Sie lernen sich im Hospiz kennen. Aus mangelnder Lust auf den Tod beschließen sie, sich auf den Weg zu machen. „Der geilste Tag“ ist die Geschichte ihrer Suche nach dem ultimativen Glückserlebnis. Dafür leihen sie sich Geld, nehmen sich einen Sportwagen und reisen bis ans Ende der Welt nach Südafrika. Inmitten der unglaublichen Schönheit müssen beide feststellen, dass sie eigentlich nach etwas ganz anderes gesucht haben.

„Der geilste Tag“ lebt von zwei Typen, die harmonieren

Auch Alexandra Maria Lara bekommt eine tragende Rolle im Film und ist so wie schon in „Rubbeldiekatz“ an der Seite Schweighöfers zu sehen. So ganz in den Fokus kann sie aber trotz gelungener Darbietung nicht rücken. Dafür sind Fitz („Hin und weg“) und Schweighöfer („Der Nanny“) einfach zu stark. Man merkte den zweien bei den vielen gemeinsamen Promotion-Auftritten im Vorfeld durchaus an, dass sie jede Menge Spaß am gemeinsamen Dreh hatten. Das ist auch im Resultat zu sehen. Man sieht ihnen an, dass sie sich auch ungeschauspielert gut verstehen und davon profitieren letztlich die Kinozuschauer von „Der geilste Tag“.


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