Der Eurovision Song Contest 2011 – Vorstellung Ungarn

Kati Wolf – Ein Hauch von Sex and the City


Bisherige ESC-Teilnahmen:

8

Größte Erfolge:

1-mal 4. Platz (1994)

Ungarn ist keines dieser Länder, welche einem beim Studieren der Platzierungslisten vergangener Eurovision Song Contests sofort ins Auge springt. In der Tat haben die Magyaren gerade einmal acht Teilnahmen am ESC, bei denen sie zweimal bereits im Halbfinale und in den anderen Fällen zumeist an der Gunst der internationalen Punkteverteiler verzweifelten, vorzuweisen. Aus dieser kurzen und ein wenig schwarz eingefärbten ESC-Geschichte sticht eigentlich nur die Erstteilnehmerin Friderika heraus, die 1994 gar den vierten Platz erobern konnte. Nachdem 2008 und 2009 die ungarischen Protagonisten Csesy und  Zolia Adok schon vor der ESC-Hauptshow die Segel strichen, verzichtete man im Vorjahr auf eine Teilnahme. Für den ESC 2011 liegen die Hoffnungen nun auf einer Popqueen, die ein wenig an Cosmopolitans und Manolo Blahniks erinnert.

Die Nähe zu Sex and the City-Star Sarah Jessica Parker ist unverkennbar und vielleicht ist es gerade dieser Faktor, der Kati Wolf zu einem ganz besonderen Geheimtipp für den diesjährigen Eurovision Song Contest macht. Am Balaton legte man sich sehr schnell auf Kati Wolf fest, die schon im Alter von sieben Jahren das erste Mal Bühnenatmosphäre schnuppern durfte. Als wahren Kinderstar feierte sie Ungarn, so durfte sie 1981 die Titelmelodie zu „Vuk“, der beliebtesten ungarischen Zeichentrickserie, performen. Zwar ist der Titel für den ESC nun ein anderer, Hitpotenzial hat aber auch die 80er-Jahre-Popnummer „What About My Dreams“, die englische und ungarische Klänge miteinander verbindet und wie die Songs der anderen Teilnehmer auch auf der CD zum ESC 2011 zu finden ist. Obwohl Kati, deren Stimme eine frappierende Ähnlichkeit zum kanadischen Superstar Celine Dion hat, in der ungarischen X-Factor-Variante gerade einmal auf Platz 6 landete, gelang ihr erst durch die Show der Durchbruch im Erwachsenenleben. Seitdem scheint ein wahrer Boom entstanden zu sein, wie sich momentan auch im ESC-Fanvoting erkennen lässt.


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