Der Browserkampf geht weiter

Die Wahl des Browsers ist mittlerweile so etwas wie eine Gewissensfrage. Nehme ich den schnellsten, oder halte ich zu meinem alten? Bleibe ich treu oder lasse ich mich von neuen Features locken? Microsoft, Mozilla, Apple und Google locken und verbessern ihre Browser kontinuierlich.

Apple hat am 9.6.10 nun Safari 5 vorgestellt, der 30% schneller bei Javascript sein soll, als noch die 4er Version. Zum Firefox 3.6 verspricht man gar eine Verdopplung der Geschwindigkeit. Außerdem gibt es nun einen Reader-Modus, der erkannte Artikel in einer leserfreundlichen Darstellung aufbereitet. Selbstverständlich hat man auch die HTML 5-Einbettung vorangetrieben, will man damit doch auf lange Sicht Flash ablösen.

Was die momentane Performance-Krone anbelangt, so streiten sich in puncto Geschwindigkeit der Opera 10.53 und Googles Chrome 4.1. Beide überzeugen mit der schnellsten Geschwindigkeit, hoher Sicherheit und einer Menge Features.

Bei der Menge an Addons führt nach wie vor Firefox. Mit vielen Möglichkeiten der Anpassbarkeit hat sich der Browser seit Jahren in die Herzen der Nutzer katapultiert. Die aktuelle Firefox Version 3.63 kommt aber nicht mehr ganz mit der Konkurrenz und deren Geschwindigkeit mit, weshalb die Hoffnungen auf Firefox 4 ruhen, welcher Mitte des Jahres zunächst als Beta erscheint. Neues Gesicht, schlankes Design und erhöhte Geschwindigkeit und Sicherheit sollen den Browser zurück an die Spitze führen.

Microsoft versucht derweil mit dem kommenden Internet Explorer 9 den Anschluss nicht ganz zu verlieren, ist aber was Features, unterstützende Standards, sowie Geschwindigkeit anbelangt, nach wie vor abgeschlagen.


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  1. Michael Petrikowski

    Für den Nutzer kann die Vielfalt der Browser nur von Vorteil sein. Ich wünschte mir eine solche Vielfalt auch bei den Betriebssystemen.

    21.06.2010
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