Das war das Jahr 2012

Barack ObamaDrei Tage sind es noch, bis wir uns am Wendepunkt zu einem neuen Jahr befinden. Literarisch gesehen haben wir den Rückblick bereits am Anfang dieser Woche vorgestellt. Heute wollen wir das generelle Geschehen des Jahres erneut die Erinnerung rufen. Politisch betrachtet hat sich sicherlich eine Menge getan. Innerhalb unserer Landesgrenzen haben die beiden Parteien, die sich Chancen auf das Kanzleramt ausrechnen können, bereits ihren Kandidaten benannt. Anfang des Jahres trat Christian Wulff als zehnter und gleichzeitig kürzester Bundespräsident von seinem Amt zurück. Hinzu kommt die stetig anhaltende Diskussion über die künftige Politik innerhalb der Europäischen Union. Neben den politischen Themen stand 2012 vor allem im sportlichen Fokus. Schließlich gab es eine Fußball-EM und Olympische Spiele zu begutachten. Bevor es mit der Welt zu Ende gehen sollte, bewies dann noch ein Österreicher, dass wir auch zu Übermenschlichem fähig sind.

„Yes we can“ vier weitere Jahre

Während sich SPD-Kandidat Steinbrück in den kommenden Monaten überlegen muss, mit welcher Strategie er Angela Merkel das Kanzleramt streitig machen will, hat sich Bundespräsident Wulff bereits vorab von der politischen Bühne verabschiedet. Dem Skandal um Spenden und Absprachen konnte der Niedersachse letztlich nicht standhalten. Nachfolger Gauck macht sich bis dato recht ordentlich. Die Vereinigten Staaten haben sich bereits im November für vier weitere Jahre mit Barack Obama entschlossen. Was anfangs als sehr enges Duell prognostiziert wurde, war letztlich doch früh entschieden. Währenddessen zeigte Hurrikan Sandy, wie machtlos der Mensch letztlich ist und sorgte in New York tagelang für den Ausnahmezustand. Ein endgültiges Ende wollte man in den astronomischen Berechnungen der Maya gesehen haben. Der Weltuntergang, der nach einigen Möchtegern-Theorien auf den 21.12 des Jahres fallen sollte, hat bekanntlich nicht stattgefunden, die Menschen schienen trotzdem beschäftigt.

Olympia 2012Neue Chancen 2014 und 2016

Gigantisch groß gestalteten sich die Erwartungen in Bezug auf einen möglichen Gewinn bei der Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine. Jogis Jungs legten brillant los und zerlegten die so genannte Todesgruppe. Schuldenland Griechenland sollte im Viertelfinale auch keine Hürde darstellen. Eh man aber den Spaniern endlich zeigen konnte, wo der Hammer hängt, schoss uns ein Italiener namens Balotelli aus dem Halbfinale. Am Ende lachten wieder einmal die Iberer, mit denen wir es schon 2014 erneut aufnehmen wollen. Bei den Olympischen Spielen sind Deutsche eh besser als Spanier, wenngleich das bei weitem keine Weltspitze bedeutet. Neben den Stars Phelps und Bolt hinterließen vor allem unsere Kanuten und Ruderer einen gewohnt starken Eindruck. Gold gab es auch noch für die Reiter-Equipe, Beachvolleyball-Duo Brink/Reckermann, die Hockeyherren und den Diskustitanen Robert Harting. Auf die menschlichen Glanzleistungen des Jahres legte Extremsportler Felix Baumgartner im Oktober noch einen drauf und sprang aus der Stratosphäre und somit 39 Kilometern zurück auf unsere Erde. Dass er dabei Schallgeschwindigkeit erreichte, widerspricht ein wenig den begrenzten Möglichkeiten unserer Spezies. Mal sehen, wo uns die Reise 2013 hinführt, der Blog von buecher.de wünscht schon einmal einen guten Jahreswechsel.

 


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