Das Medici-Kristall – Eine erschreckende Familiengeschichte

Lorenzo der Prächtige hat eine Menge für Italien und vor allem für Florenz getan. Als Sprössling der berühmten Medici-Familie, welche das florentinische Regierungsgeschehen im kompletten 15. Jahrhundert zu lenken wusste, ist er heute neben der Rolle als begnadeter Staatsmann auch für seine großzügige Unterstützung der örtlichen Künstler noch vielen in Erinnerung. Er förderte unter anderem einen Botticelli und einen Michelangelo. Auch die Philosophen wie Ficino, della Mirandola und später Machiavelli profitierten mehr oder weniger von der Gunst des Hauses der Medici. Was man aber nie verwechseln sollte, ist die Position Lorenzos in der Ahnenreihe der Medicis. Der wirkliche Garant für den Aufstieg der Familie war nämlich Cosimo de Medici, der mithilfe der angesehenen Medici-Bank ein wahres Imperium zu errichten wusste.

Genau um diesen Vertreter der Familie geht es in „Das Medici-Kristall“ von Michael White, wenngleich die Paläopathologin Edie zunächst noch an dessen Existenz oder mehr noch an der Existenz seiner Leiche zweifelt. Tatort ist natürlich Florenz, wo Edie zusammen mit einem Team, dem auch ihr Onkel angehört, Untersuchungen an den zahlreich vorhandenen Leichen der Medici-Familie durchführt. Im Rücken eines Toten finden sie einen merkwürdigen schwarzen Splitter mit noch merkwürdigeren Symbolen, die im floureszierenden Licht sichtbar werden. Als ihr Onkel auf mysteriöse Weise ermordet wird, nimmt die Geschichte langsam aber sicher an Fahrt auf.


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