Das Krimifestival Tag 7: Blutsommer – Rainer Löffler

Rainer Löffler macht keinen Hehl darum, keinen geradlinigen Lebenslauf sein Eigen nennen zu dürfen. Bis er 26 Jahre alt war, verrichtete er, wahrscheinlich eher der Funktion und nicht dem Herzen wegen, eine Reihe von Tätigkeiten, die keinen eindeutigen Trend erkennen ließen – Filialleiter eines Supermarkts, Tankstellenchef oder Industriemechaniker sind nennenswerte Etappen seines Werdegangs. Dann beschloss er, dass er gerne für das MAD-Magazin schreiben würde. Dies wurde tatsächlich bei einem Pizzaessen mit Herbert Feuerstein als nächster Karriereschritt beschlossen und anschließend realisiert. Gleichzeitig wuchs der Wunsch in ihm, einen Perry Rhodan-Roman zu schreiben, was er ebenfalls in die Tat umsetzte. 1999 erschien der von ihm verfasste neue Band „Sturz in die Unendlichkeit“, der zu weiteren Auftragsarbeiten als Science Fiction-Schriftsteller führte. Sein Debütthriller „Blutsommer“ wurde überaus freudig von Lesern und Kritikern angenommen. Es wird davor gewarnt, dieses Buch zu lesen, wenn der Leser zu Angstzuständen neigt. Ein Hinweis, der keinesfalls dramatisches Marketing ist, sondern nur gut gemeint ist.

Blutsommer

Familie Lerch macht sich an einem heißen Sommertag auf in das Kölner Fort Deckstein. In dieser schattigen, grünen Oase der Großstadt wollen sie einen erholsamen Tag verbringen. Dieses Vorhaben wird allerdings von einem schockierenden Fund vereitelt. Die Kinder finden im Wald Teile einer Leiche und werden dann aufgrund des Traumas in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Der am Tatort eintreffende Ermittler Martin Abel gilt als Spezialist in seinem Bereich und wird begleitet von dem ebenso vielversprechenden Talent Hannah Christ. Abel hatte in seiner Zeit als Polizeimitarbeiter wahrlich schon viele Leichen gesehen, aber die Art, in der die aktuelle zugerichtet wurde, ist ihm bis dato nicht begegnet. Das Abtrennen der Gliedmaßen und das Entfernen einiger Organe passierte sehr fachmännisch und spricht für anatomische Kenntnisse des Täters. Alle Indizien sprechen für den in der Boulevard-Presse bereits bekannten „Metzger“, der seit einiger Zeit den Kölner Raum in Angst und Schrecken versetzt. Finden die Beamten eine Spur, bevor ein neuer Mord passiert?

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