Das etwas andere Buch zur Vorweihnachtszeit: Barry Hutchison – Invisible Fiends

Die Weihnachtsnacht bricht an und wie jedes Jahr feiert Kyle zusammen mit seiner Mutter und seiner Oma. Und wie jedes Jahr wird Oma ihm Actionfiguren schenken, mit denen er nur ihr zuliebe spielt, denn für Kinderspielzeug ist er inzwischen viel zu groß. Doch irgendetwas ist anders in diesem Jahr. Seltsame Geräusche auf dem Dachboden machen Kyle nervös und es liegt auch eine merkwürdige Schwingung in der Atmosphäre. Das Telefon funktioniert plötzlich nicht mehr, die Musikanlage spielt auch ohne Strom die falschen Lieder und an der Tür klopft es bedrohlich. Kyle bleibt keine Zeit, denn aus der vagen Bedrohung wird unvermittelt ein lebensgefährliches Szenario. Ein Unbekannter versucht ihn umzubringen. Und dieser Unbekannte weckt in Kyle Erinnerungen…

Barry Hutchison hat mit „Mr. Mumbles kehrt zurück” eine neue Horrorserie eröffnet, die sich Invisible Fiends nennt und in eine völlig neue Welt entführt. In die Welt der vergessenen Freunde, die nun zurückkommen, um sich zu rächen. Man sollte gar nicht erst versuchen, das Buch vor dem Einschlafen zu lesen. Die Geschichte ist definitiv nichts für kleine Kinder, sondern für die Generation 14+. So gruselig die Geschichte auch ist, man merkt dem Autoren den Spaß beim Schreiben an und es gibt hier und da ein kleines ironisches Augenzwinkern.
Auch der Nachfolgetitel „Caddies Spiel“ ist ein schauriges Abenteuer, in dem die Abgründe der Welt noch vertieft werden. Der zweite Teil geht genau dort weiter, wo Teil 1 aufhört und lässt die Bedrohung noch drastischer werden. Es empfiehlt sich dringend mit Teil 1 zu beginnen, quereinsteigen reduziert den Spaß am Lesen nämlich deutlich…


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