Das Beste der Besten bei Morning Glory

Man fragt sich, was einen großen Film wirklich zu einem großen Film macht. Ist es die Story? Oder liegt es an der Zeit, in der das Thema an den Zuschauer gebracht wird? Häufig übersehen wir nämlich gute Geschichten, wenn gleichzeitig mehrere von ihnen in den Kinosälen zu bewundern sind. Für mich ist das Entscheidende aber weder der erste noch der zweite Aspekt. Entscheidend ist die Besetzung, denn man kann noch so gute Ideen haben oder noch so einen guten Zeitpunkt wählen; wenn man die Rollen nicht richtig besetzt, ist die schönste Story dahin, egal wann man den Film herausbringt.

Gut, dass die Funktionäre von „Morning Glory“, in Persona J.J. Abrams als Produzent und Roger Michell als Regisseur, eine erlesene Auswahl zusammengefügt haben. Neben Rachel McAdams, die als die Arbeitslose Becky fungiert und versucht mit einer Morning-Show im Fernsehen eine neue Aufgabe zu finden, gehören Diane Keaton und Harrison Ford zu den Hauptprotagonisten. Mister Ford spielt den ehemaligen Nachrichtensprecher Mike, für den das Morgenfernsehen eigentlich unter seiner Würde ist und der genau aus diesem Grund beinahe täglich seine Co-Moderatorin Colleen (Diane Keaton) zur Weißglut treibt. Abseits dieses Privatgefechts stoßen wir auf Jeff Goldblum und Patrick Wilson, die als Chef und Partner von Becky fungieren. Die Zusammenarbeit aller findet sich letztlich in einer amüsanten Komödie um Liebe und Freundschaft, Starallüren und den unbedingten Ehrgeiz einer jungen Frau wieder, zu der die Autorin Diana Peterfreund die gleichnamige Literaturgrundlage liefert und die Sie ab dem 13. Januar auf der Leinwand bewundern dürfen.


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