Das AC/DC-Glückshormon

ACDCEs ist ein Gefühl, als hätte man einen Schatz in seiner Jackentasche – Tickets für das längst ausverkaufte AC/DC-Konzert im Münchner Olympiastadion. Nach Wochen des Wartens ist es endlich soweit, zusammen mit weiteren 70.000 Glücklichen, fiebere ich dem Auftritt „DER“ Kultband des Rock’n’Roll entgegen. Alte Erinnerungen werden wach – AC/DC, das war schon immer etwas Besonderes, eher Extremes – kompromißloser, ehrlicher Sound, je lauter desto besser.
Langsam wird es dunkel im Stadion und jetzt gibt es auch noch was für`s Auge -Tausende rot blinkende Teufelshörnchen auf den Köpfen der Fans. Apropos Fans – AC/DC scheint mittlerweile bei allen Schichten und allen Altersklassen angesagt zu sein. Vom Hells-Angels-Rocker bis zum smarten New Economy Manager, Omas und Opas, Mamas und Papas mit ihren Söhnen und Töchtern, alle vereint in freudiger Erwartung auf das folgende Soundgewitter. Und als dieses mit „Rock’n’Roll-Train schließlich losbrach, kannte die Euphorie kein halten mehr, angeheizt mit jedem weiteren Titel des neuem Albums Black Ice, bis es mit den Klassikern „Hells Bells“, „TNT“ und „Highway to Hell“ sein Finale erreichte.
Brian Johnson, Angus Young & Co sorgten Stück-für-Stück für Hardrock vom Feinsten, dem schönsten Lärm seit dem Urknall – dem Glückshormon für jedes Heavy-Herz – eingeimpft für immer.



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  1. Paputsch

    AC/DC forever ! Für mich ganz klar die größte Band aller Zeiten.

    20.05.2009
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