Dantalion wünscht sich „Das Blutgericht“

Er ist eine Figur der Kulturgeschichte, von der eigentlich jeder Mensch zumindest schon einmal etwas gehört haben sollte. Die Rede ist von d´Artagnan, diesem aufstrebenden jungen Schlitzohr, welches mit aller Macht und allem Geschick versucht, seinen Dienst den alten Veteranen Athos, Porthos und Aramis zur Verfügung zu stellen. Zugegeben, einer der Hauptprotagonisten in Matt Hiltons neuem Werk „Das Blutgericht“ mag mit dem edlen Charakter des Franzosen nur wenig gemein haben, mordet er doch brutal und scheinbar ohne jeden Sinn. Zu leugnen, dass sich dieser sonderbare Auftragskiller Dantalion bei der Wahl seines Namens an der Geschichte orientiert hat, scheint aber genauso zwecklos.

Die eine Seite hätten wir damit vorgestellt, auf der anderen stehen, wie schon im letzten Thriller von Matt Hilton, „Der Knochensammler“, die ehemaligen Special Agents Joe Hunter und Jared Rington. Mittlerweile haben sich die beiden zusammengetan und eine Firma in Miami aufgebaut, die sich mit einer Art Detektei vergleichen lassen kann, wobei kein gewöhnlicher Detektiv über solches Handlungsspektrum verfügt, wie es die beiden Freunde tun. Joe bekommt einen Auftrag angeboten, der ihm zunächst zuwider scheint, den er aber aufgrund eigenen Interesses annimmt. Er soll eine junge Frau befreien, die von ihrem Mann, einem gewissenlosen Geschäftsmann, misshandelt wird. Vor Ort überschlagen sich die Ereignisse, so dass Joe den Mann, den er im engsten Fall sogar töten soll, vor dessen verfrühtem Ableben retten muss. Eine Tat, die Dantalion so gar nicht in den Kram passt.


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