50 Jahre Dan Brown

Dan BrownDan Brown ist ohne Frage exakt das, was man einen absoluten Bestsellerautor nennen kann. Kein anderer Schriftsteller hat in den vergangenen Jahren derart viele erfolgreiche Werke unter die Leute gebracht, keiner einen solch großen Einfluss auf sein jeweiliges Genre ausgeübt. An diesem Sonntag feiert der US-Amerikaner, der sich nach dem Studium des Englischen und Spanischen zunächst als Pädagoge und Musiker versuchte, seinen 50. Ehrentag. Es sind vor allem die letzten fünfzehn Jahren gewesen, die Dan Brown in den Fokus der Öffentlichkeit brachten und ihn zu einem der größten Autoren aller Zeiten wachsen ließen.

Brown - IlluminatiDan Browns Durchbruch mit Illuminati

Die Erleuchteten sind ein Geheimbund, über den seit jeher unglaublich viele Mysterien kursieren. Dementsprechend clever war es von Brown, die „Illuminatials Titel seines ersten wirklich erfolgreichen Buches zu wählen. Zwar wurde auch das zuvor veröffentlichteDiabolus gut verkauft, seinen Ruf als internationaler Topautor verdankt er aber in erster Linie seinen Werken über den Symbologen Robert Langdon, der sich dort erstmals auf die Suche nach den verborgenen Geheimnissen der Welt begab. Drei Jahre später konnte der nun anerkannte Thriller-Autor mit „Sakrileg“ einen noch größeren Erfolg in den Buchläden platzieren. Beide Bücher fanden derart großes Interesse, dass es nur eine Frage der Zeit war, wann Hollywood sie auf die Leinwand bringen würde. So verkörpert Tom Hanks den beliebten Harvard-Professor mit Tweed-Jackett in den Verfilmungen bravurös und brachte Browns Werke so auch jedem nah, der bislang Abstand wahrte.

Brown - InfernoWas folgt auf das Inferno?

In den Jahren, in denen die Filme im Kino zu sehen waren, nahm sich Dan Brown – der heute in Neuengland lebt – eine literarische Auszeit. So mussten seine Fans sich bis zum Jahr 2009 gedulden, als mit „Das verlorene Symbol“ Robert Langdons drittes Abenteuer vorgestellt wurde. Neben Rom im ersten und Paris im zweiten stand im dritten Band nun Washington D.C. im Mittelpunkt des Geschehens. Mit dem Freimaurertum blieb er zudem den eigenen, bisher angewandten Motiven und Elementen treu. Dass Brown mit einer Kunsthistorikerin verheiratet ist, konnte man bisher bei allen Werken erkennen, schließlich hat der Protagonist Robert Langdon eine hohe Kompetenz in eben jenem Bereich. Besonders deutlich wurde das auch in seinem letzten Stück „Inferno“, wo es um Dantes „Göttliche Komödie“ und somit zurück nach Italien ging. Ob damit ein Kreis geschlossen wurde oder Dan Brown doch noch einen weiteren Band zu Robert Langdon folgen lässt, ist noch nicht ganz klar. Bis dahingehend Klarheit herrscht, sollten wir ihm an seinem Ehrentag dafür danken, dass er uns bereits über viele Jahre so spannend unterhalten hat.


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