Russell Crowe – Seine größten Filme

Crowe - GladiatorMit dem Bibelepos „Noah“, das derzeit auf der Kinoleinwand für Furore sorgt, soll ein neues Zeitalter eingeläutet werden, bei dem sich Hollywood verstärkt an biblischen Stoffen versuchen möchte. Die berühmte Geschichte aus dem 1. Buch Mose bildet den Auftakt für eine Reihe von Filmen, an denen momentan Filmemacher, Regisseure und Schauspieler der oberen Erfolgskategorie tüfteln. Es mag zu hoffen sein, dass sie ähnlich gut einschlagen wie die Story vom Arche-Bau, die Regisseur Darren Aronofsky nun in filmisches Format transferiert hat. Neben der Erzählung und den herausragenden visuellen Effekten profitiert „Noah“ vor allem von der Schauspielkunst des Hauptdarstellers Russell Crowe. Der Oscarpreisträger feiert inzwischen ein halbes Jahrhundert Existenz auf der Erde. Da ist es Zeit, mal auf seine bisher größten Leistungen  für die Unterhaltungsbranche zurückzuschauen.

Russell Crowe – Von Neuseeland bis nach Hollywood

In Neuseeland als Spross einer Familie auf die Welt gekommen, die auf eine breite Palette an internationalen Vorfahren zurückblicken kann, versuchte sich Crowe als Teenager zunächst in der Musik. Erste Schritte im Schauspielbereich sammelte er auf Musicalbühnen, inszenierte u. a. „Grease“ und „The Rocky Horror Picture Show“. Es folgten Rollen in einer australischen Fernsehserie und dem Film „Romper Stomper“, der 1992 auf dem Kontinent viel Aufsehen erregen konnte. Türöffner für Hollywood war der Film „Schneller als der Tod“, spätestens nach der Darbietung im  neunmal für den Oscar nominierten Gangster-Drama „L.A. Confidential“ war Russell Crowe international bekannt. Es folgten herausragende Filme wie „Gladiator“, für den es den Oscar als bester Hauptdarsteller gab und „A Beautiful Mind“, dem er immerhin eine weitere Nominierung verdankte.

Russell Crowe – Ein Mann mit vielen Facetten

Es sind gerade diese beiden Streifen, die das breite Spektrum Russell Crowes verdeutlichen. Sowohl als römischer General Maximus Decimus Meridius in Ridley Scotts Meisterwerk als auch in Ron Howards Geschichte über den psychisch angeschlagenen Mathematiker John Forbes Nash Jr., verstand es der Schauspieler zu überzeugen. Es folgten facettenreiche Rollen und das, obwohl Russell Crowe nach der Darbietung des „Gladiator“ in erster Linie das Mimen von Actionprotagonisten angeboten wurde.  In „Master & Commander“ sahen wir ihn als Seefahrer, in „Das Comeback“ als Boxer und in „Robin Hood“ als Bogenschütze in Lederstrumpfhose. Zuletzt machte Crowe in erster Linie in der Musicaladaption „Les Misérables“ von sich Reden. 2014 steht für Crowe ganz im Zeichen der Bibel. Mit „Noah“ zeigt der nunmehr Fünfzigjährige einmal mehr, dass er einer der vielseitigsten Hollywoodstars dieser Tage ist.


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