Charity-Aktion: Blütenstaubmörder

Der Blütenstaubmörder – Autor und Inhalt

Markus Ridder; Foto © Oliver Jung

Markus Ridder; Foto © Oliver Jung

Markus Ridder entdeckte schon im Alter von 12 Jahren seine Leidenschaft zum Schreiben. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Journalist für namhafte Zeitungen. Mit „Der Blütenstaubmörder“ beginnt Ridder eine neue Reihe um die Polizistin Jenny Biber. Diese hat mit einem skrupellosen Serienmörder zu tun, der seine Opfer mit goldgelbem Puder verziert. Der Unbekannte schlägt wieder zu – und plötzlich muss aus Jenny um ihr eigenes Leben bangen.

Mit diesem Kriminalroman hat Markus Ridder ein fesselndes Buch verfasst, das man kaum aus der Hand legen kann. Der Autor steht in direktem Kontakt zum SOS Kinderdorf in Manila. Bis zum 26.12.2016 werden von jedem verkauften eBook 2 Euro an das SOS Kinderdorf in Manila fließen. Eine Aktion, die gerade zur Weihnachtszeit eine schöne Geste ist – ein Zeit, in der wir uns selbst bewusster machen, dankbar für das zu sein, was wir haben.

Im Folgenden findet sich ein Interview mit Markus Ridder zur Aktion.

 

„Blütenstaubmörder“ – Interview mit Markus Ridder

Es läuft gerade Ihre Charity-Aktion „Lesen und Gutes tun“, bei welcher von jedem verkauften eBook Ihres Krimis „Der Blütenstaubmörder“ zwei Euro an das SOS-Kinderdorf in Manila gespendet werden. Was hat Sie dazu bewegt?

Ich war selbst Anfang dieses Jahres für einige Tage in der philippinischen Hauptstadt. Da ich schon oft in Asien war, auch in Indien, kenne ich natürlich auch die Schattenseiten des Kontinents. Vielleicht lag es daran, dass ich zwischenzeitlich Vater geworden bin, jedenfalls war ich auf dieser Reise extrem erschrocken darüber, wie viele Familien in Manila auf einem Stück Pappe auf der Straße leben müssen. Zahlreiche Kinder haben keine Chance auf eine auch nur halbwegs normale Entwicklung. Während ich mit dem Taxi vor einem guten Restaurant vorfuhr, fütterten Mütter ihre Kinder mit Lebensmitteln aus dem Müll. Mir war klar, dass ich die Situation nicht im großen Stil ändern kann, aber ich nahm mir vor, einen kleinen Beitrag zu leisten, wenn ich wieder zu Hause bin. Allerdings geht es nicht alleine: Ich brauche die E-Book-Fans, die das Lesen lieben und damit Gutes tun wollen.

Wie würden Sie Ihren Roman in einen Satz fassen?

Eine junge, charismatische Kommissarin folgt der Spur eines Serientäters, die zurück in eine dunkle Vergangenheit reicht, und gerät dabei selbst ins Fadenkreuz des Täters.

Eine der Hauptcharaktere ist der Münchner Krimiautor Konrad Kister, der in der schrecklichen Mordserie Inspiration findet. Wo finden Sie Ihre Anregungen?

Auf unterschiedliche Art und Weise. Zum Beispiel bin ich gerne allein mit den Rucksack unterwegs. Das Alleinreisen ist ja die beste Voraussetzung dafür, viele andere Leute kennen zu lernen, also eben nicht allein zu bleiben. Und diese Leute erzählen einem dann die unterschiedlichsten und absurdesten Geschichten. Oft muss man diese Geschichten dann nur noch ein Stückchen weiterdrehen und man bekommt einen veritablen Thriller. Oder es passiert einem unterwegs selbst etwas, so wie mir in Argentinien, wo man mir KO-Tropfen verabreicht hat. Dieses Erlebnis war Ausgangspunkt meines Psychothrillers „Das Messias-Projekt“. Natürlich sind aber auch Gespräche mit Freunden und Bekannten oft ein Ausgangspunkt. Oder der Blick in die Zeitung – dort geht es mittlerweile ja oft unheimlicher zu als im dunkelsten Horror-Schocker.

Konrad Kister gibt zu, er habe seinen Krimi „extra in Landsberg spielen lassen“. Warum haben Sie sich für Oberbayern als Ort des Verbrechens entschieden?

Konrad Kister hat seinen Krimi ja deshalb in Landsberg am Lech spielen lassen, um dort eine Frau zu beeindrucken – das ist natürlich immer ein gutes Motiv! Mein Grund ist leider etwas banaler: Da ich in München lebe, kenne ich mich hier und im Umland natürlich ein bisschen aus – das macht die Recherche einfacher. Allerdings bin ich nicht auf Oberbayern abonniert, andere Bücher von mir spielen auch in Zürich, in Frankfurt oder in der Toskana.

Der ausgebrannte Polizist, die Schreibblockade des Autors im Gegenzug dazu die junge Polizistin, die so für ihren Job „brennt“, dass sie dafür auch ihre Freizeit und Sicherheit opfert… Finden Sie sich auch in den Extremen wider? Wieviel Freizeit bleibt noch als Autor, Selfpublisher und PR-Berater?

Natürlich kenne ich alle diese Zustände – von der Schreibblockade bis hin zum manischen Arbeiten an einem Buch. Als freiberuflicher PR-Berater habe ich ebenfalls spannende Projekte und arbeite oft in einem Team, das sich auf mich verlässt. Zurzeit habe ich aber das Gefühl, dass ich alle diese Bälle ganz gut gleichzeitig in der Luft halten kann, so dass tatsächlich noch ausreichend Zeit für mich und meine Tochter bleibt.

An welchem Buch arbeiten Sie gerade?

Ich liege in den letzten Zügen zu einem Thriller Noir mit dem Titel „Die Krabbe. Entdeckung des Bösen“. Hier diskutiere ich die Frage, was in einem Mörder bei der Tat vorgeht? Welche Gefühle ihn beschleichen und vor allem: Wie ein Mensch zum Mörder wird? Ich erzähle diese Geschichte aus der Ich-Perspektive des Täters, so dass der Leser bei das Geschehen hautnah verfolgt. Spannung kann ich also garantieren, allerdings ist diese Story nichts für Leser mit schwachen Nerven.


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