CD-Tipp: Brooke Fraser – Flags

Im heutigen Musikgeschäft scheint es fast so, als käme gute, mainstreamfähige Musik, die international erfolgreich ist, einzig und allein aus den USA, England oder einigen skandinavischen Ländern. Natürlich gibt es lokale Musik, doch die schafft es zumeist nicht über die Ländergrenzen hinaus. Ein Silberstreif am Horizont ist Brooke Fraser. Die Neuseeländerin konnte einen Überraschungserfolg mit ihrer Single „Something in the Water“ landen, der weit jenseits der Insel sehr erfolgreich wurde.

Nun macht sich Brooke Fraser mit ihrem Album Flags daran, die Welt zu erobern. Wenn man sich das Album so anhört, fällt einem unweigerlich ein Adjektiv ein, das die Songs passend beschreibt: einfühlsam. Ihre warme, weiche Stimme geht sofort unter die Haut und hat doch einen starken Wiedererkennungswert. Vielen langsamen Alben haftet eine gewisse Monotonie an; das ewig Gleiche wirkt irgendwann einschläfernd – nicht so bei Flags. Nun spielt Brooke Fraser nicht gerade viel mit Up- und Low-Tempo-Nummern herum, dennoch wirken die einzelnen Titel sehr abwechslungsreich.

Es bleibt zu hoffen, dass es noch weitere Albumauskopplungen in die Charts schaffen und den angestammten Sängern Konkurrenz machen. Denn wie oft kommt es schon vor, dass eine Neuseeländerin die Großen aufmischen kann und uns dabei auch noch so blendend unterhält?


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