Das waren die Bücher des Jahres

James - GreyIn drei Tragen geht das Jahr 2015 zu Ende. Wie an jedem Ende eines 365-Tage-Zyklus ist es die perfekte Zeit, um das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen. Wir möchten das in unseren Blogbeiträgen heute und morgen tun und auf die herausragenden Erzeugnisse aus dem Buch- und Filmbereich zurückblicken. Literarisch gesehen war es mal wieder ein sehr vielseitiges Jahr, das nun bald hinter uns liegt. Ein Jahr, in dem Newcomer die Bestsellerlisten stürmten und alte Haudegen der Szene mal wieder etwas von sich hören ließen. Die folgenden fünf Bücher sind lediglich eine Auswahl aus den zurückliegenden Monaten, aber eine, die das literarische Jahr sehr gut beschreibt.

Neue Perspektive eines Aufsehen erregenden Bestsellers und ein Neuling

Grey – Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt“ ist der Nachschub zu einer Serie, die Wellen schlug. Was die Autorin E. L. James mit ihren Bänden zur fessellosen Liebschaft zwischen einem erfolgreichen Geschäftsmann und einem scheuen, studentischen Rehkitz ausgelöst hat, lässt sich noch immer überall spüren. Plötzlich kann man sich nämlich auch mit einem Buch dieser Kategorie in die Bahn setzen, ohne schief angeschaut zu werden. Mit „Grey“ liefert James nun dasjenige Stück, was noch gefehlt hat. Endlich kommt der Herr der Zunft zu Wort und kann seine Sicht auf diese starke Begierde zwischen beiden Protagonisten beschreiben. Anna Todds Aufstieg ist ein wenig anders gelaufen. Die Texanerin hat erst einmal im Internet abgecheckt, ob ihre After-Serie gut ankommt. Kam sie und wenig später waren die vier Bände, die allesamt während dieses Jahres veröffentlicht wurden, ein absoluter Renner. Mit „After Forever“ endet ihre Geschichte von Good Girl Tessa und Bad Boy Hardin – eine Erzählung, die sehr an die US-Teeniefilme der 90er-Jahre erinnert.

Hawkins - Girl on the TrainHawkins, Adler-Olsen und Moyes

Ein wirkliches Good Girl ist Paula HawkinsGirl on the Train“ nicht. Jeden Tag fährt Rachel mit dem Zug an den gleichen Reihenhäusern und einem bestimmten Pärchen vorbei. Sie transportiert ihre Träume auf diese zwei Menschen und wird bitter enttäuscht, als sich die Liebe als ein Betrug herausstellt. Genau ab diesem Punkt nimmt das Werk an Fahrt auf, plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Rachel ist daran nicht unbeteiligt. Eine derartige Situation gehört bei Jussi Adler-Olsen und dem Sonderdezernat Q ja bereits zum festen Programm. „Verheißung“ ist das sechste Abenteuer für Carl Mørck und sein Team und man sieht, wie sich der Däne immer wieder neu erfindet. Band Nummer 6 ist eine Mischung aus Pseudowissenschaft, Hokuspokus und einem brutalen Kriminalfall. Den erwartet man bei Jojo Moyes nicht, dafür aber bewegende Worte und starke Charaktere. In „Ein ganz neues Leben“ ist das Louisa Clark, die mit ihrem Liebsten, Will, tolle sechs Monate hatte und an diesen gewachsen ist. Moyes Fortsetzung ist ein Buch, das für Hoffnung steht und Menschen stärkt, die in schwere Situationen geraten.


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