buecher.de gratuliert David Lynch zum 65.Geburtstag

Wenn jemand wirklich gute Filme macht und über Jahrzehnte hinweg große kulturelle Unterhaltung bietet, dann sollten wir ihm dafür danken. Wenn er dann, wie David Lynch am heutigen Freitag, auch noch seinen 65.Geburtstag feiert, sollte er umso mehr unsere Aufmerksamkeit genießen. Mein erster Kontakt mit dem US-amerikanischen Schauspieler, Regisseur und Produzenten war der Science-Fiction-Epos „Dune – Der Wüstenplanet“, der Mitte der 80er-Jahre die Kinoleinwände eroberte. Vor allem im Fokus aber stand Lynch aufgrund seiner Fernsehserie „Twin Peaks und dem dazugehörigen Kinostreifen, einer skurrilen Mischung aus Krimi, Mystery und einem Hauch Horror.

Gleiches gilt auch für seine anderen Filme, von denen sich drei Auserwählte neben tollem Zusatzmaterial wie Interviews mit Lynch und zahlreichen unveröffentlichten Szenen in der „David Lynch Box“ wiederfinden. Nachdem Fred in „Lost Highway“ von der Eifersucht getrieben seine Frau auf brutale Weise ermordet hat, winkt ihm die Todesstrafe. Doch in Folge einer mysteriösen Transformation wird Fred zu Pete und somit zu einem Unschuldigen, den die Justiz entlassen muss. „Mulholland Drive – Straße der Finsternis“ ist ähnlich geheimnisvoll, wenngleich die Stories grundverschieden sind. Eine Frau verliert ihr Gedächtnis und wandelt in der Nacht quer durch Hollywood, wo sie jemanden trifft, der ihr beim Puzzeln an der eigenen Geschichte zur Hilfe eilt. Um Hollywood dreht sich auch „Inland Empire“, in dem die Schauspieler Nikki und Devon für einen Film spielen sollen, der bereits gedreht wurde. Zur Vollendung kam es nie, denn noch vor Ende der Dreharbeiten kamen beide Hauptdarsteller ums Leben.


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