buecher.de feiert den 100. Geburtstag von Max Frisch

Ohne Frage zählt Max Frisch zu denjenigen Autoren, die unsere Literatur, wenn nicht sogar die globale Literatur, verändert und ihr einen Teil des Besonderen gegeben haben. Mich besonders geprägt haben weniger seine Werke „Homo Faber“ und „Andorra“, die ich keinesfalls schmählern möchte, als vielmehr seine zahlreichen Anekdoten und Essays, die stets zum Mitdenken und Hinterfragen angeregt haben. Heute haben wir zumeist Autoren, die sich auf ein Genre, auf ein Gebiet, spezialisieren. Doch wie soll man Frischs Spezialgebiet beschreiben? Ich würde vielleicht versuchen, es als die Vielheit des Lebens zu bezeichnen.

Wie vielschichtig sein Werk wirklich ist, darüber kann sich jetzt jeder im buecher.de-Special zu Max Frisch ein eigenes Bild machen. Dort finden sich neben den großen Schriftstücken, zu denen ganz sicher auch „Stiller“ und „Montauk“ zählen, auch seine Tagebücher, die von großen Reisen und noch größeren Gedanken sprechen. Außerdem stehen Neuerscheinungen zum Autor, der bereits vor zehn Jahren verstorben ist, im Vordergrund. Die zahlreichen Preise, die Frisch während seines Lebens richtigerweise einheimsen konnte, waren aus meiner Sicht begründet auf den Aphorismen und Fragestellungen, die er uns hinterlassen hat und zu denen jeder Fan derzeit auf der buecher.de-Fanseite auf Facebook seine ganz individuelle Antwort finden kann.


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