Buchtipp – Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie

Bud Spencer ist sicher für viele der Held ihrer Jugend. Ein brummiger, leicht dicklicher Charakter, der mit seinen Fäusten um sich schlug und das als erzieherische Maßnahme verkaufen konnte. Die Bösen lagen ihm, wenn auch ungewollt, zu Füßen und hatten das Nachsehen. Sein Buch Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie erzählt die Geschichte dieses einmaligen Mannes. Mit viel Humor blickt er zurück und erzählt liebevoll seinen Werdegang.

Wer hätte gedacht, dass dieser Kerl mal Hochleistungsschwimmer war und sogar an den Olympischen Spielen teilnahm?! Dass er zudem Jurist ist und zahlreiche Patente als Erfinder sein Eigen nennen kann?! Seine Vielseitigkeit und das Durchsetzungsvermögen machten ihn zu dem Weltstar der „Italo-Western“. Er konnte weder reiten noch Englisch sprechen, doch das hielt ihn nicht auf. Zusammen mit Terence Hill ist er wohl jedem bekannt.

Umso erstaunlicher, dass dieser Mann immer auf dem Boden geblieben ist und seine Ehe ohne Skandale auskam. Carlo Pedersoli, so sein richtiger Name, führt uns in seiner Autobiographie zu den verschiedensten Schauplätzen und erzählt von Anekdoten, die bisher im Verborgenen schlummerten. Nicht nur für Fans ist dieses Buch eine Bereicherung. Es erzählt von dem Leben eines wahren Kosmopoliten. Einem, der sagt, dass man Wünsche haben muss, aber keine Pläne!


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