Buchtipp: „Wie ausgewechselt“ von Rudi Assauer

Manchmal spielt das Leben einem übel mit. Viele Menschen plagen sich mit Zunahme ihres Lebensalters mit immer mehr Krankheiten herum. Einige von ihnen sind erträglich, sie gehören eben zum Älterwerden dazu. Alzheimer aber ist eine Krankheit, „für die es keine Prothesen gibt“. Im heutigen Buchtipp spricht Rudi Assauer über seine Krankheit, der zu allem Übel auch noch lange Zeit im Fokus der Öffentlichkeit stand und so viele Menschen ihm beim zunehmenden Krankheitsverlauf beobachten können.

Assauer war jahrelang eine Ikone der Fußballbundesliga. Der langjährige Manager prägte den FC Schalke 04, seine Blau-Weißen, die jetzt allesamt mit ihm mitfühlen. Wie grausam es sein kann, Dinge zu vergessen und welch schwere Bürde es ist, dass man sich mit dem Schwund an Erinnerungen zufrieden geben muss, kann sich jeder ausmalen. In Zusammenarbeit mit Patrick Strasser berichtet der Mann mit der Zigarre, „Wie ausgewechselt“ er sich bei dieser Krankheit wirklich fühlt. Assauer, der immer so temperamentvoll und ehrgeizig wirkte, der kein Blatt vor den Mund nahm, berichtet hier dem Leser davon, wie es ist, wenn man sich selbst und den Gedanken nicht mehr vertrauen kann. Hoffen wir, dass ihm das Werk dabei hilft, den Umgang mit der Krankheit bestmöglich zu meistern.


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