Buchtipp: Wer Wind sät – Nele Neuhaus

Im Taunus ist es wirklich idyllisch. Umgeben von Natur fühlt man sich wohl und alles könnte so schön sein, wenn da nicht manchmal Augenblicke wären, deren Zweck für das Leben nicht so ganz ersichtlich scheint. Autorin Nele Neuhaus kommt selbst aus dem westfälischen Raum, vielleicht ist das der Hauptgrund, warum ihre zahlreichen Kriminalromane im Taunus spielen, vielleicht will sie ihrer Heimat aber auch einfach etwas mehr Ruhm verleihen. Dass dieses Vorhaben fruchtet, lässt sich kaum widerlegen. Schließlich wurden Neuhaus´ Krimis schon in mehr als 14 Sprachen übersetzt.

Dass das auch mit ihrem neusten Werk „Wer Wind sät“ passiert, zweifelt eigentlich niemand an, denn irgendwas muss in ihren Romanen stecken, dass sich Neuhaus mit wirklich jeder Geschichte in die Leserherzen schreibt. Im neuen Taunusstreifen geht es um eine eigenartige Interessengemeinschaft, in welcher jeder für das gemeinsame Ziel kämpft, den Bau eines Windparks zu verhindern. Dadurch werden sie bei einem mysteriösen Mord aber auch alle zu Tatverdächtigen, denn eigentlich hat jeder von ihnen ein Motiv. Als ein Nachtwächter zu Tode stürzt und ein Grundstückwert pompös in die Höhe steigt, werden die Ermittler Kirchhoff und von Bodenstein zum hartnäckigen Polizeiduo, das erst den Zusammenhalt der Bürgerinitiative sprengen muss, um an des Rätsels Lösung zu gelangen.

Der spannende Regionalkrimi von Nele Neuhaus ist übrigens auch als Hörbuch erschienen.


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  1. elschummi

    Hallo Benjamin,

    mir gefallen die Taunuskrimis von Nele Neuhaus auch außerordentlich gut. Hab auch eine Rezension gemacht – http://elschummi.blogspot.com/2011/05/nele-neuhaus-wer-wind-sat.html

    Da gibt es auf meinem Buchblog schon die Rezension zu Schnewittchen muss sterben. Vielleicht könnten wir das ganze ja verlinken.

    LG
    elschummi

    28.05.2011
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