Buchtipp: Sylvia Day – Crossfire Bd. 1 Versuchung

Crossfire Bd. 1 Versuchung 200x300 Buchtipp: Sylvia Day – Crossfire Bd. 1 VersuchungEine Erkenntnis, die uns das literarische Jahr 2012 hinterlassen hat, ist die Tatsache, dass man mittlerweile auch über die Liebe schreiben darf. Nicht so, wie man es bisher gemacht hat und auch nicht unbedingt auf die gleiche Thematik hinzielend. Dafür aber auf eine ebenso unterhaltsame Art, die dafür sorgt, dass Werke dieser Kategorie die Bestsellerlisten stürmen können. Nach „Shades of Grey“ und „80 Days“ richtet sich das aktuelle Augenmerk der Begierde nun auf „Crossfire Bd. 1 Versuchung“ von Autorin Sylvia Day. Der Inhalt erinnert sehr an die bisherigen Reihen mit erotischer Fantasie. Das aber verhindert nicht, dass auch diese Geschichte, die eigentlich im Schlafzimmer bleiben sollte, viele Leser unterhalten wird.

Ein Chef, der für Begeisterung sorgt

Eigentlich galt es immer als frevelhaft, über erotische Fantasien zu sprechen. Schreiben sollte man darüber ohnehin nicht. Dadurch, dass es die angesprochenen Reihen aber bis ganz nach oben an die Bestsellerspitzen geschafft haben, scheint dieser Grundsatz im 21. Jahrhundert längst nicht mehr zeitgemäß. Die US-Amerikanerin Sylvia Day hält parallel zu E. L. James und Vina Jackson zwei Liebende bereit, die sich ihrer Lust vollends hingeben. Die Hauptprotagonisten Eva Tramell und Gideon Cross lernen sich im Büro kennen. Ganz nach dem bekannten Schema trifft die junge Uni-Absolventin auf den fest im Leben stehenden, vermögenden und zudem gut aussehenden Chef, der in vielerlei Hinsicht ihr Mentor werden soll.

Eigenständige Story

So nah der Vergleich liegt, so bemerkenswert sollte man auch die Unterschiede begutachten. „Crossfire“ erinnert auf den ersten Blick stark an die vorhergehenden Liebes-Abenteuer, steht aber auch als eigenständiges Werk im Raum. Dieses sorgt mit einem frischen Schreibstil für einen hohen Unterhaltungswert, der vielleicht nicht mehr schocken, aber eben berühren kann. Eva ist keinesfalls naiv und weiß von Beginn an, dass Gideon nicht unbedingt die sicherste Variante ist. Die gegenseitige Anziehungskraft, die sich wohlgemerkt nicht nur auf körperlicher Ebene befindet, ist ab dem ersten Kontakt spürbar.


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