Buchtipp: Schutzpatron – Kluftingers neuer Fall

Zugegeben, regionale Thriller, die in kleineren Regionen eines Landes spielen, sind schon etwas ganz Besonderes. Woran das liegt? Darüber kann man nur spekulieren. Vielleicht ist es die Nähe, die uns das Geschehen vermittelt, vielleicht die Glaubwürdigkeit, vielleicht auch etwas ganz anderes. Altusried im Allgäu ist so eine Art kleinere Region, eine Mark im Oberallgäu, in der sich schon so manch brisanter Fall des Autorengespanns Klüpfel und Kobr abgespielt hat. Schon jetzt eine kleine Legende ist ihr Hauptprotagonist Kommissar Kluftinger, der den einen oder anderen Fall mit seinem ganz eigenwillig gestrickten Charakter noch mehr zu etwas Besonderem macht, so auch in „Schutzpatron“.

Eigentlich geht es dabei um eine heilige Reliquie, zu deren Schutz Kluftinger Teil einer Sondereinheit ist, doch drum herum passiert natürlich einiges mehr, da irgendwie alles miteinander zusammenhängt. Ein wiederentdeckter Burgschatz vom heiligen Magnus, dem Schutzpatron des Allgäus, hat eine lange Reise rund um die Welt gemacht und soll nun auch unter Kluftingers Aufsicht zurück nach Altusried gebracht werden. Ganz nebenbei muss aber noch ein möglicher Mord an einer älteren Dame aufgeklärt werden und irgendwie ist auch Kluftingers Wagen nicht mehr in seinem Besitz. Aus Scham und Furcht verschweigt er dieses Malheur allen, die ihn umgeben, was das ganze Szenario nicht gerade geordneter erscheinen lässt.


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