Buchtipp: Markus Heitz – Dunkle Pfade / Die Legenden der Albae Bd. 3

Heitz - Dunkle PfadeMahet klingt irgendwie mythisch. Das klingt so, als würde man von einem Zauberer aus einer Fantasywelt oder über einen Magier, der mit mysteriösen Kunststücken sein Publikum verzaubert, sprechen. Eigentlich handelt es sich bei der Bezeichnung um einen Löwengott des antiken Ägypten, der stark und gnädig ist. Welchen Hintergrund Kultautor Markus Heitz auch immer mit seinem Synonym verbindet. Man muss erkennen, dass es durchaus passend gewählt wurde. Der Fantasy-Schriftsteller, den wir in erster Linie aus seiner brillanten Erzählreihe „Die Zwerge“ kennen, bringt am kommenden Montag „Dunkle Pfade / Die Legenden der Albae Bd. 3“ heraus. Mit diesem schenkt er seinen Lesern ein weiteres über 600 Seiten starkes Leseabenteuer.

Warten auf die Rückkehr in das Geborgene Land

Heitz schließt im dritten Teil nahtlos an die bisherigen Geschehnisse der Saga an. Im Dsôn Sómran, dem vergessenen Albaereich, leben die letzten Überlebenden der verheerenden Seuche gesammelt unter der Führung von Aísolon. Hier, fernab von Tark Draan, hat man zwar ein Plätzchen gefunden. Alle warten aber bereits auf die lang ersehnte Rückkehr, die nur durch die Nachricht der Unauslöslichen in Gang gebracht werden kann. Im Reich, das durch eine dreihundert Schritt hohe Mauer von der Außenwelt abgeschnitten ist, leben auch die Drillinge Firûsha, Sisaroth und Tirîgon die einer bösen Intrige zum Opfer fallen.

Schuld und Unschuld

Zwei der drei Geschwister, Firûsha, Sisaroth, werden eines Mordes bezichtigt und in der Folge nach Phondrasôn gebracht. An diesem schaurigen Ort möchte nun wirklich keiner sein, passieren doch hier unterirdisch wirklich grausame Dinge. Da der Zusammenhalt der drei stimmt, begleitet auch Tirîgon die Reise. An sich könnten sie sich auf die gemeinsame Stärke berufen, doch Teil ihres Weges ist ein Labyrinth, in welchem man erst einmal zueinander finden muss. Auf einem dunklen Pfad stößt Sisaroth auf den Zwerg Tungdil, den Heitz-Fans noch aus einer anderen Saga kennen sollten. Diese Begegnung hat weitreichende Folgen, sowohl für die Albae als auch für die Zwerge. So gelingt es Mahet wieder einmal, die von ihm entworfene Fantasywelt in unterschiedlichen Ebenen miteinander zu verknüpfen.


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