Buchtipp: Jonas Jonasson – Die Analphabetin, die rechnen konnte

Jonasson - Die Analphabetin, die rechnen konnteGute zwei Jahre ist es her, seit das Erstlingswerk des schwedischen Schriftstellers Jonas Jonasson hierzulande erstmals Aufsehen erregte. Nur einen Monat nach der Veröffentlichung platzierte sich „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ in der Top10 der Spiegel-Bestsellerliste. Wenig später stürmte der Roman bis an die Spitze. Selbst im November 2013 gehört die Geschichte von Allan Karlsson, der sich bei seinem Abenteuer durch ganz Schweden begibt, zu den beliebtesten Büchern. Da scheint es nur folgerichtig, dass auch die nachfolgende Geschichte Die Analphabetin, die rechnen konnte bereits auf ihrem Eroberungszug durch die Bestsellerlisten streift.

Wer ist „Die Analphabetin, die rechnen konnte“?

Anders als in „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ präsentiert Jonasson dem Leser dieses Mal keinen Hauptprotagonisten, dessen Geschichte im Herzen Skandinaviens beginnt. Auch im Bezug auf das Alter wagt er einen anderen Weg. „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ wird zunächst als die junge afrikanische Frau Nombeko Mayeki vorgestellt. Diese führt ein von Leid zerfressenes Dasein. Sie erlebt eine schwere Kindheit, muss mit fünf Jahren erstmals arbeiten, verliert mit zehn ihre Eltern und entgeht mit 15 nur knapp dem Tod. Wie viele ihrer Landsleute kann sie weder lesen noch schreiben. Dafür aber besitzt sie begnadete mathematische Fähigkeiten. Diesen verdankt sie die Eintrittskarte in eine Welt voller Wissenschaftler, nuklearer Sprengköpfe und durchtriebener Geheimdienste.

Wie „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ die Weltpolitik durcheinander wirbelt

Es dauert nicht lange, bis Nombekos Talent sie in eine Position transferiert, in der sie selbst Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen kann. Sie trifft finanzstarke Geschäftsleute und Experten, die an der Entwicklung einer Atombombe tüfteln, unter anderem auch Mossad-Agenten. Als ihr das zu viel wird, flieht „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ ins scheinbar friedliche Schweden. Auch im kühlen Norden aber kommt Nombeko nicht zur Ruhe, wenngleich die Gründe dafür sich verändern. Konfrontiert mit den Tücken der Liebe und den unterschiedlichsten Interessen muss sie waghalsige Entscheidungen treffen und bleibt so ein bedeutendes Puzzlestück im instabilen Netzwerk des Weltgeschehens.


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  1. […] Auswahl aller Bestseller 2013. Wie wäre es beispielsweise mit Jonas Jonassons neuem Roman „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ oder „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“ von Rachel […]

    20.11.2013
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