Buchtipp – Eckart von Hirschhausen weiß: Glück kommt selten allein…

Was ist es, was der Mensch anstrebt? Sind es sozial gängige Komponenten wie Familie, gesellschaftliche Anerkennung und berufliche Sicherheit oder sind es individuelle Faktoren wie Reisen, Autos, Villen und anderer Luxus? Ich denke, beides gehört dazu und ein jeder definiert selbst, was für ihn das Leben ausmacht und wofür es ihm gegeben scheint. Welche Maßstäbe und Ziele ein Mensch für sich erwägt, muss er selbst entscheiden. Doch vielleicht können wir diese, durchaus individuell gesetzten Ziele zusammenfassen unter dem Wort Glück, eben jenem Gut, das jeder auf Erden empfinden will.

Was früher als Gunst der Fortuna bezeichnet wurde, steht heute häufig in Verbindung mit Erfolg beim Spiel, sei es Lotto oder Sport. Wir haben Glück, wenn wir einem Unglück entgehen und Glück, wenn uns etwas Gutes zukommt, mit dem wir nicht gerechnet haben. Eckart von Hirschhausen, Deutschlands wohl lustigster Doktor, kennt die Eigenarten des Glücks und auch den menschlichen Drang, danach zu streben, was er beides in „Glück kommt selten allein…“ untersucht hat. Wir suchen es eifrig, doch scheinen beim Finden mehr blind als geschwind zu agieren. In unserem Zwang, stets auf Verbesserung der Verhältnisse aus zu sein, streben wir dem Glück entgegen, doch finden wir dieses, erscheint es uns nicht mehr als solches, weshalb wir nach neuem Glück suchen. Von Hirschhausen parodiert dieses menschliche Verlangen und gibt dem Leser, der von einem Zucken in der Bauchmuskulatur nicht verschont bleibt, zahlreiche Ratschläge, die das Glück in Bezug auf Partnerschaft, finanzielle Sicherheit und Erdbeermarmelade näher bringen sollen.


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