Buchtipp: Dora Heldt – Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!

Dora Heldt – Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnenBärbel Schmidt ist zurück. Was? Kennt man nicht? Ja das stimmt wohl. Dafür aber Dora Heldt, das Synonym der besagten Dame und zugleich eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen, die sich innerhalb der Landesgrenzen finden lassen. Kaum ist ein Werk aus ihrer Hand geschrieben, schon erreicht es Bestsellerstatus. Anders ist der kometenhafte Sprung auf die Toplisten auch bei ihrem neuen Werk „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ nicht abgelaufen. Die Inkarnation literarischer Unterhaltung präsentiert uns dieses Mal eine Geschichte, die weniger mit Liebesproblemen gefüllt ist, dafür aber mit reichlich Witz und einer gewissen Note an aktuellen Problemen der globalen Gemeinschaft ausgestattet.

Heinz und Walter auf Kaffeefahrt

Heinz und Walter sollten Fans der Papa-Bücher kennen. Diejenigen, für die es das erste Buch von Dora Heldt ist, werden die Beiden aber schnell kennen und lieben lernen. Den Inhalt versteht man ebenso wie ihr Wesen auch ohne Vorkenntnisse. Gemeinsam begeben sich die rüstigen Rentner auf eine Busreise der besonderen Art. Walter hat diese gewonnen und lädt Schwager Heinz auf clevere Art und Weise gleich mit ein. Versprochen ist eine Fahrt, zu der nur exklusive Gäste eingeladen wurden. Die Realität sieht dann aber ein wenig anders aus. Weder die Reisenden noch der Service der Reise zeigen Anzeichen des Luxus. Einzig Finchen (wie Heinz in den Siebzigern) und ihre Nichte Johanna scheinen ein Lichtblick. Während Erstere die Reise nur unternimmt, um ihre Johanna wieder mit dem Ehemann zusammenzubringen, plant die Radiojournalistin die Kaffeefahrt als reine Abzocke zu entlarven.

Viel Humor in einer amüsanten Runde

So ganz falsch liegt sie mit dieser Annahme nicht. Heinz und Walter zweifeln erstmals, als sie ihre Getränke selbst bezahlen sollen. Spätestens bei der Mahlzeit, die aus Würstchen auf Papptellern besteht und einer Unterkunft, die anstatt des erwarteten Luxushotels ein minderwertiges Landgut mit schlechtem Essen hervorbringt, ist es den Beteiligten klar. Man lockt sie fortan mit lukrativen Immobilienangeboten, die hohe Renditen versprechen. Als die Reisegruppe dann auch noch auf eine Leiche stößt, beginnt wirklich alles aus dem Ruder zu laufen. Fernab des Geschehens bekommen auch die bereits bekannten Familienmitglieder Christine, Charlotte und Inge Rederecht, wenngleich es dieses Mal in erster Linie um die zwei Männer geht.


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