Buchtipp: „Dogma“ von Raymond Khoury

Ich finde die Mysterien unserer Geschichte wirklich interessant. Allein die Historien in den vergangenen Jahrhunderten zu durchforsten, liefert reichlich Stoff zum Nachdenken, denn so vieles in der Menschheitsgeschichte ist unerforscht, so viele Ereignisse haben zwei Seiten. Das liegt daran, dass Geschichte stets subjektiv ist und immer von Menschenhand geschrieben wird. Mich fasziniert vor allem das Mittelalter und aus diesem die großen Mythen um jene Gesellschaften, die mit aller Macht und ihrem eigenen Leben für das standen und kämpften, was ihnen am wichtigsten war – den Glauben an Gott. So machten sich die Tempelritter als jene Wahrer des Glaubens einen Namen, der noch heute in den verschiedensten Geschichten behandelt wird. So auch in unserem heutigen Buchtipp, „Dogma“ des Libanesen Raymond Khoury.

Wie schon in seinem Debüt rund um die alte Templerhistorie, das vor einigen Jahren erschienene „Scriptum“, welches vor kurzem auch mit Nicolas Cage auf der Leinwand zu sehen war, geht es um einen verborgenen Schatz, dessen Macht immens ist und der nicht ohne Grund seit Jahren geheim gehalten wurde. In „Dogma“ erwartet uns keine große Einführung mehr in die Szenerie, Khoury setzt voraus, dass wir den Agenten Sean Reilly und die smarte Forscherin Tess Chaykin nicht vergessen haben. Die Historikerin befindet sich in den Händen eines grausamen Attentäters, der im Vatikan Bomben platziert und noch weitaus schlimmere Pläne verfolgt. Sean selbst bringt ihn in die heiligen Hallen und so nimmt eine ereignisreiche Verfolgungsjagd über den halben Planeten, einzig und allein, um das Geheimnis des letzten Tempelritters Conrad zu finden, ihren atemberaubenden Lauf.


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