Buchtipp: Das Geständnis von John Grisham

Ein echter John Grisham-Roman schafft es wie kein anderer, den Leser in das Geschehen zu integrieren, ihn zu fesseln und solange festzuhalten, bis auch die letzte Seite umgewälzt wurde. Was einen John Grisham ausmacht, liegt auf der Hand. Es ist seine unnachahmliche Art, Spannung aufzubauen. Spannung, die es zur Unmöglichkeit werden lässt, das Buch wegzulegen. So ist es auch beim heutigen Buchtipp, seinem Roman „Das Geständnis“, mit dem ganz nebenbei ein Mord aufgedeckt wird, für dessen Ausübung ein vermeintlich Schuldiger in vier Tagen die Todesstrafe erhalten soll. Gestaltet nach typischer John Grisham-Manier wird das Werk so nicht nur zum unglaublichen Wettlauf gegen die Zeit, sondern auch zu einem Thriller, den man sich definitiv mal vor die Augen führen sollte.

Mord, Grisham, BuchtippReverend Keith Schroeder hat schon so manch Geständigem die Beichte abgenommen, aber was ihm der heutige Gast erzählt, lässt das Blut in seinen Adern gefrieren. Travis Boyette erzählt von einem Szenario, das den Gedanken des Satans entsprungen sein muss. Er berichtet von der Vergewaltigung und anschließenden Tötung einer 17-Jährigen und ganz nebenbei davon, dass er todkrank sei, warum es ihm nun zur Pflicht geworden scheint, reinen Tisch zu machen. Die Sache könnte so einfach liegen. Der Reverend würde den Fall womöglich auch trotz seiner Schweigepflicht bei der Polizei melden, mit der Zeit würde der Fall untersucht werden und die Bestie ihre gerechte Strafe erhalten. Das Problem ist nur, dass mit Donté Drumm bereits ein ehemaliger Mitschüler der Getöteten verurteilt wurde und nun die letzten vier Tage seines Lebens in der Todeszelle verweilt. Was folgt, ist ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit, in dem der Reverend verzweifelt versucht, einem Unschuldigen das Leben zu retten.


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