Buchtipp: Dan Brown – Inferno

Dan Brown - InfernoDas lange Warten hat ein Ende. Dreieinhalb Jahre sind eine wahrlich lange Zeit. In dieser ist für die Deutsche Fußballnationalmannschaft zweimal der Titeltraum geplatzt, viermal wurde der Nobelpreis vergeben und einige Smartphone-Anbieter haben die x-te Version eines Handys vorgestellt. Es ist auch derjenige Zeitraum, in welchem Fans des US-amerikanischen Schriftstellers Dan Brown auf eine neue Abenteuergeschichte des Symbologen Robert Langdon warten mussten. Ab morgen kann nun endlich jeder erfahren, wie sich seine nunmehr vierte Geschichte gestaltet, welchem Geheimnis der Harvard-Professor auf der Spur ist und welche spektakulären Wendungen das Werk bereithält. So viel sei vorher dank der kostenlosen Leseprobe verraten – Brown begibt sich mit „Inferno“ auf die Spuren von Dantes „La Divina Commedia“ und somit direkt nach Florenz, einst die Wiege der Kultur unserer Spezies.

Ein Getriebener und ein Langdon im Krankenbett

Wie schon beim letzten Werk, „Das verlorene Symbol“, wurde vorab viel darüber spekuliert, worum es in Browns neuem Bestseller gehen wird. Ein italienischer Übersetzer gab vor kurzem ein Statement zum verschärften Überwachungsprozedere  ab. So wurden die Laptops versiegelt, jede Fingerbewegung während der Übertragung schriftlich dokumentiert. Das Büro nannten die Übersetzer folglich nur den „Bunker“. Allein die Arbeit am Werk von Brown erhält also bereits einen gewissen mystischen Schleier. Dieser wurde auch in den bereits veröffentlichten Seiten aufgezogen. Im Prolog hetzt ein Unbekannter durch Florenz und stammelt in seiner Verwirrung von „verfressenen Seelen, die in Exkrementen treiben“. Auch über Langdon erfahren wir etwas vorab, liegt dieser doch in einem Krankenbett. Ohne Ahnung davon, wieso er sich rund 6000 Kilometer vom Unicampus in Massachusetts entfernt befindet, blickt er angsterfüllt auf eine Frau, die mit Schusswaffe im Gepäck herauf zu seinem Fenster schaut.

Brown – Ein Autor mit Weltbestsellerstatus

Ein britischer Priester äußerte sich vor einigen Jahren über den Wert von Dan Brown, den das Christentum nach Galilei und Darwin auch noch überstehen würde. In der Tat scheint dies eine etwas übertriebene Wertschätzung, doch sie zeigt die hohe Beliebtheit, an der sich der Autor erfreut. Mit „Sakrileg“, das neben „Vom Winde verweht“, den Episoden von „Harry Potter“ und der „Bibel“ eines der meistverkauften Werke der Welt ist, gelang ihm einst der ganz große Durchbruch. Auch „Illuminati“ und „Das verlorene Symbol“ erreichten absoluten Bestsellerstatus. „Inferno“ steht gleiches bevor, zumal sich Brown mit Dantes Meisterwerk kein besseres Stück als Aufhänger hätte aussuchen können. Während wir heute auf den Italiener blicken und sein Werk dafür rühmen, dass es ein globales Zeugnis der Menschheitsgeschichte darstellt, schauen wir auf Dan Brown als denjenigen, der mit seinen fiktiven Mysterien zwar auch kirchenkonträre Ansichten aufwirft, letztlich doch aber in erster Linie erstklassige Unterhaltungslektüre präsentiert.


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  1. Hörbuchcharts

    […] Kostenlose Leseprobe des Dan Brown Romans „Inferno“ bei buecher.de. […]

    20.03.2014
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    13.05.2013
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    13.05.2013
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    13.05.2013
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