Bücher, die man gerne öfter liest

Shades of GreyJedes Jahr stürmen Werke aus den unterschiedlichsten Kategorien die Bestsellerlisten. Bei manchen finden wir auf dem Cover einen bereits bekannten Schriftsteller wieder, andere wiederum schienen bis zu diesem Stück Kulturgut gänzlich unbekannt. Da es in Bezug auf den Erfolg eines Buches darauf ankommt, wie viele Menschen es in seinen Bann ziehen kann, sind es in erster Linie die Leser, die bestimmen wo die Reise hingeht. Anhand der Lesevorlieben der Fans von buecher.de haben wir nun einmal all jene Werke zusammengestellt, die mehr als nur einen flüchtigen Blick wert sind. Einige werden ihre Lieblingswerke hier wiedererkennen, der eine oder andere aber wohl auch eine neue Leserempfehlung bekommen. Ein wenig aus der Reihe der meistgelesenen Bücher tanzt „Shades of Grey“ von E. L. James. Die stark erotisch angehauchten Romane spielen im Gegensatz zu den anderen Lieblingswerken in der heutigen Realität. Ansonsten geht es nämlich sehr fantastisch und historisch zu.

Harry PotterZauberei, ein Ring und fliegende Blutsauger

Ob es nun daran liegt, dass in der tristen Welt zu wenig Platz für Träume ist oder aber einfach nur mit dem hohen Unterhaltungswert des Genres erklärt werden muss – Fantasy steht bei unseren Lesern ganz hoch im Kurs. Vor allem mehrteilige Reihen haben es Lesefreunden angetan. Für eigentlich alle Altersklassen hat Erfolgsautorin Joanne K. Rowling einst ihren „Harry Potter“ geschrieben, die sieben Bände gehören nach wie vor zu den ganz großen Werken. Gleiches gilt für Tolkiens Mittelerde-Epos „Der Herr der Ringe“. Womöglich bietet kein anderes Stück eine solch große Figurenvielfalt, bei der man gerne selbst einmal zum Elb, Hobbit oder Zwerg mutieren möchte. In der nächsten Woche erfahren die Kinozuschauer endlich auch, wie es in der „Biss“-Reihe von Stephenie Meyer ausgeht. All diejenigen, die jene vier Romane gelesen haben, wissen längst, ob die Liebe zwischen Bella und Edward ewig halten wird.

Die Säulen der ErdeDie Historie liefert viel Spielraum

Anhand der „Avalon-Saga“ von Marion Zimmer Bradley erkennt man sehr schön, wie beliebt auch fantastische Romane sind, die im Mittelalter und den nachfolgenden Jahrhunderten spielen. In Anlehnung an die großen Rittermythen rund um die berühmten Artusromane liefert die Autorin eine brillante Reihe. Das trifft auch auf „Die Waringham-Saga“ von Rebecca Gablé zu, die ihr in nichts nachsteht. Zwar beschreibt sie das Geschehen im 16. Jahrhundert, der große Einfluss der Kirche ist aber auch hier noch spürbar. Wer wenigstens die Filmreihe von „Die Säulen der Erde“ gesehen hat, weiß, dass es darum auch bei Ken Follett geht. Kaum eine Geschichte ist in den letzten Jahren besser angekommen als der Wunsch des Steinmetzes Tom eine Kathedrale zu bauen.


Ein Kommentar zu “Bücher, die man gerne öfter liest” Eigenen verfassen
  1. U. Christine Wittmann

    2011 war das in Deutschland meistverkaufte Buch, dass im Original auf Deutsch geschrieben war, Schoßgebete. Das kommt auch aus der Sparte “Große Gefühle”… Scheint wohl keine unerhörte Besonderheit zu sein. Die Leser haben halt ein gewisses Sensationsbedürfnis und womit kann man heutzutage noch “schocken”?

    Viele Grüße

    13.11.2012
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