Blueprint – Blaupause des Lebens

Blueprint – BlaupauseWer bin ich? Die Frage ist mal eben so lapidar dahergesagt und doch steckt eine tiefgreifende Erkenntnis dahinter. Die Suche nach dem Selbst und ob es ein solches überhaupt gibt. Sind unsere Gene Herrscher über unser selbst, oder sind es womöglich äußere Faktoren, unsere Umwelt und Erziehung? Wo kommt da noch der eigene Wille zum Tragen, Vernunft, aber auch Instinkt und Unterbewusstes.

Eine Stufe weiter geht es in dem Roman Blueprint – Blaupause, indem eine egozentrische Iris sich selbst klont, um ein Kind zu haben und ihr Talent als Komponistin und Pianistin fortzuführen. Das Kind, bzw. der Zwilling, Siri, hat nu damit zu kämpfen seine eigene Identität zu finden, was erst so richtig nach dem Tod der Mutter/Schwester gelingen will.

In dem Buch geht es weniger um die Technik des Klonens, als mehr um die Psyche des Klons. Welche Identität kann man sich unter solchen Umständen aufbauen. Tritt man hier im Wahrsten Sinne des Wortes nur in die Fußstapfen eines Vorgängers, oder gelingt die Findung nach Eigenständigkeit? Die Frage, die sich Siri also stellt ist: Wer bin ich? Sklavin ihrer selbst, bzw. ihrer Mutter, ohne Möglichkeit aus dem Gefängnis des eigenen Körpers und der Gene zu fliehen, oder gibt mehr als unsere DNA?


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