Bei der Orlandi-Verschwörung gibt es zu viele Geheimnisse

Josef Ratzinger ist seit mittlerweile gut fünf Jahren das Oberhaupt der katholischen Kirche. Die Namensänderung von Joseph Alois in Benedikt XVI. hat er hinter sich, den Verkauf seines Golfes bei eBay ebenfalls und nun sorgt er als Papst für das geistliche und weltliche Wohl seiner Schäfchen. In bester Tradition einer über zweitausend Jahre alten Geschichte des Papsttums vertritt Papst Benedikt XVI. die Lehren der Katholischen Kirche.

Die Fragen über die Herkunft und den Gehalt der Heiligen Schrift sowie das Vorgehen der Kirchenoberhäupter speziell in Zeiten des Mittelalters, um diese mit aller Macht zu verteidigen, sind letztlich der Nährboden für Thriller jeglicher Art, von Dan Brown bis Martin de Wolf. Letzterer beschreibt in „Die Orlandi-Verschwörung“ eine Vertuschung, die in den dunkelsten Ecken des Vatikans ihren Ursprung nimmt. Emanuela Orlandi ist nach einem gescheiterten Attentatsversuch auf Benedikts Vorgänger, Johannes Paul II, spurlos verschwunden. Dem deutschen Sindonologieexperten Lutz Hollender werden nun mysteriöse Dokumente über Orlandi angeboten, doch noch vor der Übergabe kommt es zum Tod seines Informanten. Mit im Spiel ist in der Folge eine charmante Europol-Kommissarin, wobei nicht ganz klar ist, auf welcher Seite sie steht. Zwischen den Fronten des Vatikans, den Machenschaften eines Geheimbundes und einem Netz aus politischen Intrigen schlittert Hollender so in das Abenteuer seines Lebens und in ein für uns absolut lesenswertes Thriller-Spektakel.


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