Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch ein erfolgreiches Buch schreiben kann. Das Wichtigste ist wohl die Themenauswahl: man benötigt etwas ganz Besonderes, etwas, das vorher in dieser Form noch nicht da war oder zumindest das Thema nicht vollends ausgeschöpft hat. Danach kommt das schriftstellerische Talent, aber dazu muss man kein Literat sein, man kann sich auch jemanden holen, der aus den eigenen Worten welche macht, die Leser beeindrucken. Was dann selbstverständlich auch nicht schaden kann, ist eine Position bzw. ein Gesicht, das in der Öffentlichkeit steht, so wie Neil Patrick Harris oder besser gesagt Mister Barney Stinson. Genau um jenen Barney Stinson und sein Buch "Das Playbook" geht es im heutigen Buchtipp..
Für mich ist „Die drei Musketiere“ eine der größten Geschichten, die je zu Papier gebracht wurden. Aus der Feder von Alexandre Dumas wuchsen Athos, Porthos und Aramis zu drei Ikonen der Degenkunst, ihr junger Kompagnon d´Artagnan zum passenden Puzzleteil, das einem perfekten Quartett noch fehlte. Umso mehr erfreut es mich, dass wir das Frankreich des historischen Romans nun auf der Leinwand erleben können; in 3D versteht sich zur heutigen Zeit von selbst. So schwingen die vier ab Donnerstag ihre Waffen für die Ehre in den Kinosälen des Landes und lösen schon vorab eine Rieseneuphorie bei all ihren Fans aus, die sich schon jetzt beim buecher.de-Gewinnspiel tolle Preise sichern können.
Meines Erachtens haben wir heute eine wirklich sehr ansprechende Vielfalt, die unseren Buchbestand kennzeichnet. Wir können etwas über das Verhältnis von Mann und Frau lesen, dürfen Profifußballern dabei zuhören, wie sie ihre alten Trainer an den Pranger stellen. Wir können alles darüber erfahren, wie man seinen Hund erzieht, erleben bewegende Schicksale oder jagen Mörder quer durch die Welt, manchmal sogar auf einen anderen Planeten. Wie gesagt, ich finde das ansprechend. Dennoch plädiere ich auch stets dafür, die großen Klassiker der Literaturgeschichte zu lesen, denn in ihnen zeigt sich das globale Kulturgut, was Jahrhunderte überdauerte und vielen, auch den heutigen Autoren, als Vorbild diente. Mit „Robinson Crusoe“ gedenke ich heute einem ganz besonderen Klassiker und damit seinem Autor Daniel Defoe.
Die Satire ist ein Mittel, das seit jeher Eingang in unsere Literatur findet. Es ist der höhnische Spott, der so manches Thema, über das ohnehin alle Welt redet, weil es zu ihr gehört wie die Butter auf das Brot, aus einer anderen, einer komischen Sicht unter die Lupe nimmt. Satirisch zu denken, liegt denke ich in jedem von uns. Satirisch zu schreiben, so dass es auch bei anderen ankommt, ist hingegen eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Douglas Coupland darf man hier ohne Bedenken anführen, sein neues Meisterwerk „JPod“ ist der beste Beweis.
Ein echter John Grisham-Roman schafft es wie kein anderer, den Leser in das Geschehen zu integrieren, ihn zu fesseln und solange festzuhalten, bis auch die letzte Seite umgewälzt wurde. Was einen John Grisham ausmacht, liegt auf der Hand. Es ist seine unnachahmliche Art, Spannung aufzubauen. Spannung, die es zur Unmöglichkeit werden lässt, das Buch wegzulegen. So ist es auch beim heutigen Buchtipp, seinem Roman „Das Geständnis“, mit dem ganz nebenbei ein Mord aufgedeckt wird, für dessen Ausübung ein vermeintlich Schuldiger in vier Tagen die Todesstrafe erhalten soll. Gestaltet nach typischer John Grisham-Manier wird das Werk so nicht nur zum unglaublichen Wettlauf gegen die Zeit, sondern auch zu einem Thriller, den man sich definitiv mal vor die Augen führen sollte.
In der Geschichte finden sich selten derart erfolgreiche Literaten, die eine ähnlich starke Verbundenheit zu ihrer Heimat gehegt haben, wie es der Spanier Federico Garcia Lorca Zeit seines viel zu früh beendeten Lebens tat. Geboren im kleinen andalusischen Fuente Vaqueros in Granada ahnte anfangs niemand, welch großes literarisches Talent in einem ihrer Söhne schlummerte. Schließlich sollte sich Lorca zu einem der größten spanischen Autoren des 20. Jahrhunderts mausern, den es weit hinaus in die Welt zog und der schließlich seinen Platz dort fand, wo er einst herkam. Lorca machte sich einen Namen mit surrealistischer, durch seine regional geprägten Eindrücke ländlicher Literatur. Später aber auch durch herausragende Theaterstücke, weshalb wir heute einem Mann gedenken, der vor 75 Jahren während des Spanischen Bürgerkrieges aus dem Leben gerissen wurde.
Knapp 200 Romane wurden in diesem Jahr der siebenköpfigen Jury des Deutschen Buchpreis vorgelegt, zwanzig von ihnen wurden in die engere Auswahl erwählt und dürfen sich nun begründete Hoffnungen auf den Titel machen. Schon seit 2005 zeichnet der Deutsche Buchpreis den besten Roman deutscher Sprache aus und dotiert den Gewinn mit 25.000 Euro Preisgeld. Am 14. September wird das Feld noch einmal auf sechs Romane gekürzt, bis dahin darf spekuliert werden, wer als heißester Kandidat für die Nachfolge von Melinda Nadj Abonji ins Rennen geht.
Dass diese Frau gelegentlich ein wenig über die Stränge schlägt und gewisse Tabuthemen anzusprechen weiß, das wissen viele Literaturbegeisterte vermutlich schon, bevor ich über den heutigen Buchtipp „Schoßgebete“ spreche. Meine erste Begegnung mit Charlotte Roche stammt aus der Zeit kurz nach meiner Schulphase, als ich eine Freundin ihr Debüt „Feuchtgebiete“ lesen sah und des Öfteren ein Lächeln auf ihren Lippen vernahm. So wurde mein Interesse geweckt und schließlich begann ich selbst zu lesen und zu lächeln. An ähnlich Anzügliches in einem Buch konnte ich mich nicht erinnern. So darf man getrost sagen, dass Miss Roche ein wenig revolutionär die Grenzen übertrat, was sie im Übrigen auch mit dem neuen Buchtipp fertigbringt.
Millionen Kinder und Teenager wären gerne in seiner Position und würden sich für ihre eigene Zukunft einen ähnlichen Weg wünschen. Philipp Lahm ist das, was man getrost als Idol sehen kann, ein Musterprofi der ganz besonderen Art. Er ist Kapitän des deutschen Rekordmeisters Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft. Er zählt zu den besten Außenverteidigern der Welt und das mit ganz nebenbei 27 Jahren. Lahm hat über 200 Erstligaspiele, lief 80 mal für sein Land auf, sammelte drei Meisterschaften und ebenso viele Pokalsiege. Im heutigen Buchtipp „Der feine Unterschied“ erzählt Philipp Lahm von seinem Weg.
Wir kennen es alle. Irgendwann wächst einem alles über den Kopf und man will einfach nur noch weg - weg aus dem Alltag und allen Verpflichtungen. Stattdessen lieber mal ausspannen und alle Sorgen hinter sich lassen, lautet die Devise. Ähnliches hat Tommy Jaud in seinem Roman „Resturlaub“ behandelt und siehe da, seine Geschichte hat es nun auf die Leinwand geschafft. Am 11. August hat das lange Warten ein Ende und Fans des Kultautors, von dem sich mancher schon eine Verfilmung von „Hummeldumm“, der lustigen Busreise durch die Wüste Afrikas, gewünscht hat, kommen nun im Kino auf ihre Kosten.
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Der Georg-Büchner-Preis 2012 geht an die Schriftstellerin Felicitas Hoppe. Wir gratulieren! Der mit 50.000 Euro... http://t.co/YFYPK1MT
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Buchtipp: Thilo Sarazzin – Europa braucht den Euro nicht: Schon vor dem 22. Mai 2012 drucken die Zeitungen in fe... http://t.co/mdWFhnqI
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"Sieben Tage ohne" heißt der Nachfolgeroman der Dienstagsfrauen. Habt Ihr "Die Dienstagsfrauen" von Monika Peetz... http://t.co/jfuRhZkJ
Ende Mai findet wieder einmal der Eurovision Song Contest statt. Daher haben wir eine Umfrage für Euch vorbereitet... http://t.co/1HbWjI5e