Auf dem Weg zu Jakobus

Jakobus der Ältere wird uns im Neuen Testament als ein enger Vertrauter Jesu Christi vorgestellt. Er zählt zu den zwölf Aposteln, die Jesu einst um sich schürte. Jakobus wurde wie sein Bruder Johannes, Andreas und Petrus zu einem der ersten Jünger berufen und weilte fortan bei sämtlichen wichtigen Ereignissen an der Seite des wohl berühmtesten Heiligen. Jakobus war auf dem Berg der Verklärung und im Garten von Getsemani. Spanien ehrt den Apostel Jakobus seit jeher in einer ganz besonderen Form. Die Grabstelle von Santiago, wie er im Staat der iberischen Halbinsel genannt wird, erfreut sich jährlich Millionen von Besuchern.

Einst im 8. Jahrhundert zur Abwehr aufstrebender Muslime innerhalb Spaniens ins Leben gerufen, pilgern seitdem Gläubige nach Santiago de Compostela, wo der Leib des Heiligen verwahrt sein soll. Der Jakobsweg, welcher dorthin führt, erfreut immer mehr auch Nichtgläubige und zahlreiche Touristen und ist zu einer richtigen globalen Attraktion geworden. Der Geschichtsprofessor Klaus Herbers hat sich intensiv mit diesem ganz besonderen Pfad beschäftigt und stellt in seinem Werk „Jakobsweg – Geschichte und Kultur einer Pilgerfahrt“ seine ganz eigenen Erfahrungen vor. Gepaart mit einer fundierten historischen Darstellung erfährt der Leser so alles über einen der ältesten Pilgerpfade der Erdgeschichte, sämtliche Gefahren, die sich ihm boten und historische Ereignisse, die den Kult um ihn fast aussterben ließen.


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