And the winner is „The King´s Speech“ – Die Oscar-Verleihung 2011

12 Nominierungen sind schon eine echte Marke und wenn man bedenkt, dass vier goldene Oscars dann nur ein Drittel des Möglichen sind, könnte man meinen, die 83. Oscar-Verleihung sei für den großen Favoriten „The King´s Speech alles andere als erfolgreich gewesen. Man könnte aber auch sagen, dass bei diesem bärenstarken Konkurrenzfeld vier Oscars grandios sind und da es auch noch diejenigen für die prestigeträchtigsten Kategorien waren, wird die Riege um den besten Regisseur Tom Hooper und den besten Hauptdarsteller Colin Firth wohl mehr als nur zufrieden sein. Es hätte nämlich auch ganz anders laufen können, wie zum Beispiel im Fall von „True Grit“. Der Western war mit zehn Nominierungen ins Rennen eingestiegen und ist ohne einen einzigen Oscar wieder abgefahren.

Ebenfalls vier Oscars gab es für den zweiten großen Sieger des Abends, „Inception, wenngleich dies allein in den technischen Kategorien passierte. Drei Preise gab es für die Zuckerberg-Lebensgeschichte „The Social Network“, jeweils zwei für „Toy Story 3“, „Alice im Wunderland“ und das Boxdrama „The Fighter“, welches mit seinen Auszeichnungen für Christian Bale und Melissa Leo bewies, wie wichtig es ist, auch für die Nebenrollen die richtige Wahl zu treffen. Natürlich sind besonders auch die Hauptrollen wichtig, wodurch man die beste Hauptdarstellerin Natalie Portman („Black Swan„), die wie Colin Firth („The King´s Speech“) ihrer großen Favoritenrolle gerecht wurde, auch erwähnen sollte. Insgesamt führten die jungen Moderatoren James Franco und Anne Hathaway auf smarte und frische Art und Weise durch die Nacht, begeisterten mit reichlich Witz und leisteten sich keine Patzer. Generell lief vieles glatt, von Skandalen kann man nichts berichten. Einzig und allein Melissa Leo sorgte mit dem verpönten F-Wort für ein wenig Aufregung.


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