Buchtipp – Alex Caine ist „Mister Undercover“

Undercoverpolizisten kann man eigentlich in jeder gewöhnlichen Krimiserie, die so über den Fernsehapparat huscht, begutachten. Hollywood arbeitet ohnehin nicht mehr ohne ihren Einsatz. Um die richtig bösen Jungs zu schnappen, muss man eben in ihr Revier und sobald es in einem Leinwand-Action-Schauspiel um Drogen-, Waffen- oder Menschenhandel geht, kann man sicher sein, dass in der Folge irgendein beteiligter Agent undercover geht. Die Agenten, die in Filmen so etwas tun, sind immer ganz besonders geschult und haben haufenweise Charaktereigenschaften, die sie einfach dafür prädestinieren, es zu tun. Über die Eigenschaften und besonderen Fähigkeiten des Frankokanadiers Alex Caine bin ich weiter in Unkenntnis, trotzdem wäre er für mich der ideale Leinwandheld.

Caine war nämlich gut 25 Jahre genau so ein Typ, den sich Hollywoodregisseure für ihre Filme ausdenken. Für kanadische und US-amerikanische Behörden tarnte er sich als Mitglied des Ku-Klux-Klan, als Teil der asiatischen Drogenmafia und als Biker der Hells Angels. Warum? Um letztlich das herauszufinden, was jene Gruppen, die allesamt wider des Gesetzes unterwegs sind, im Inneren zusammenhält. Genau davon berichtet Alex Caine in „Mister Undercover“. So erzählt er uns alles über den Alltag in so einer Gruppe, über lebensbedrohliche Ausnahmesituationen. In seinen Worten zeigen sich die wesentlichen Charakterzüge eines Mannes, dessen Leben mehrfach gefährdet gewesen scheint – er wirkt rau, intelligent und zu jeder Zeit äußerst schlagfertig.


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