Das Jahr, in dem ich dich traf von Cecilia Ahern – Unser Buchtipp

Ahern - Das Jahr, in dem ich dich trafDie Wurzeln eines Menschen beeinflussen sehr, was aus ihm wird und wie er sich im Lauf seines Lebens entwickelt. Selbstverständlich liegt das an unserer DNA, sie allein aber ist nicht der Grund. Auch das Umfeld, in dem wir aufwachsen, ist entscheidend. Bei Erfolgsautorin Cecilia Ahern ist das auf mehreren Ebenen zu beobachten. Zum einen stand schon ihr Vater, der frühere Ministerpräsident Bertie Ahern, sehr im Fokus der Öffentlichkeit. Als seine Tochter mit dem Schreiben ihrer Romane begann, konnte sie demnach durchaus abschätzen, wie es ist, wenn man gesellschaftliches Interesse anregt. Zum anderen kann man innerhalb ihrer Werke auch deutlich die Einflüsse der irischen Heimat erkennen. Bei einem der romantischsten Romane der letzten Jahre – „P. S. Ich liebe Dich“ – hat sie das bereits bewiesen. „Das Jahr, in dem ich dich traf“ heißt ihr neues Stück, es ist nicht weniger romantisch.

Das Jahr, in dem ich dich traf – Neue Romanze auch für die Leinwand

Die große Kunst von Cecilia Ahern besteht darin, dass sie zu Beginn ihrer Romane Charaktere vorstellt, die sehr feinfühlig konzipiert und berührend zusammengeführt werden. Man denke nur einmal an die Bilder der filmischen Adaption ihres bisher erfolgreichsten Schriftstückes, das durch den Film noch einmal einen Schub erhalten hat und die dort zusehende, großartige Liebesbekundung der Schauspielgrößen Gerard Butler und Hilary Swank. Passen würden die beiden auch für eine potenzielle Besetzung von Matt und Jasmine, die in „Das Jahr, in dem ich dich traf“ das behandelte Duett bilden und auf den Seiten immer enger zueinander finden.

Das Jahr, in dem Jasmine ihren Matt traf

Mittlerweile ist Cecilia Ahern ja bekanntlich auch im Fernsehgeschäft tätig. Ihr größtes Talent ist aber nach wie vor das Schreiben. Mit „Das Jahr, in dem ich dich traf“ stellt sie das mal wieder unter Beweis. Erzählt wird von Jasmine, die eine sehr enge Bindung zu ihrer Schwester hat. Mindestens genauso stark liebt sie ihren Job. Dementsprechend hart trifft es sie, als man ihr erklärt, dass sie für ein Jahr freigestellt wird. Ihre Welt bricht zusammen. Auch Matt hat zwei große Lieben in seinem Leben. Sein Elixier besteht neben der Familie aus der Materie Alkohol, die ihm mehr schadet als nutzt. Dass beide zusammenfinden, ist kein Zufall, die entscheidende Silvesternacht aber verändert ihr Leben schicksalsartig.


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