Adventskalender Türchen 22

Ein Weihnachtsgedicht auf Plattdeutsch

Die Blogautoren von buecher.de waren wiedermal in weihnachtlicher-Mission in Deutschland unterwegs und haben sich wiedermal ein Gedicht vortragen lassen. Diesmal hat es sie an die Küste verschlagen. In der Nähe von Hamburg wurde ihnen ein typisch plattdeutsches Gedicht vorgetragen. Zum Glück waren sie gut vorbereitet und hatten ihren kleinen Plattdeutsch-Übersetzer mit. Das Gedicht „De Weihnachtsmann“ versprüht weihnachtlichen Küstencharme und lässt uns wiedermal einen Einblick gewähren in die fantastische Sprachvielfalt unseres Landes.





De Wiehnachtsmann
-ein plattdeutsches Weihnachtsgedicht-



Kiek einst, wat is de Himmel so rot,
dat sünd de Engels, dei backt dat Brot,
dei backt dan Wiehnachtsmann sien Stüten
vor all de lütten Leckersnüten
nu flink de Teller ünners Bett
un legt jük hen un west recht nett
de Sünna Klaas steiht vor de Dör,
de Wiehnachtmann, de schickt em her,
wat de Engels hevt backt,
dat shüt jü probeirn
und smeckt dot good, dann hört se dat gern
un de Wiehnachtmann smunzelt, nu backt man mehr
ach, wenn doch erst mol Wiehnachten wär.

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