50 Jahre James Bond

James BondAm 22. Oktober geht Schauspieler Daniel Craig in „Skyfall“ in sein drittes Leinwandabenteuer als wohl berühmtester Agent, den die Welt je gesehen hat. James Bond alias 007 sehen wir dann bereits zum 23. Mal im Kampf für das Vereinte Königreich. Vor Craig durften sich fünf andere Schauspielgrößen in der begehrten Rolle versuchen. Jeder von ihnen hatte etwas Besonderes,  jeder durfte in den spannendsten Geschichten auf Verbrecherjagd gehen und an der Seite der schönsten Frauen drehen. Sie alle sind ein Teil der heute exakt 50 Jahre laufenden Erfolgsgeschichte, die auf das Werk des britischen Schriftstellers Ian Fleming aufbaut.

50 Jahre im Auftrag ihrer Majestät

Der Autor selbst konnte definitiv nicht ahnen, welche Kreise sein fiktiver Agent des Geheimdienstes MI6 ziehen sollte. Doch schon nach der ersten Verfilmung im Oktober 1962 war klar, dass damit eine Kultreihe ins Leben gerufen wurde, die sich im Lauf der Jahre zur festen Größe auf der Kinoleinwand entwickeln sollte. In der Hauptrolle des Streifens James Bond jagt Dr. No etablierte sich der Schotte Sean Connery im Filmgeschäft. Er mimte den Agenten noch in vier weiteren Filmen ehe er nach einer einteiligen Pause, in welcher George Lazenby den Bond spielte, in „Diamantenfieber“ zurückkehrte. Zur Legende wurde auch sein Nachfolger Roger Moore, der mit sieben Filmen bisher am meisten in die Rolle schlüpfte. Unter anderem steht für diese Zeit „Octopussy“ in seiner Vita. Bevor Craig auserwählt wurde, bestach Timothy Dalton zweimal als Bond und dessen Nachfolger Pierce Brosnan, den viele als charismatischsten Bond-Darsteller sehen, in vierfacher Ausführung.

Die typischen Elemente eines Bond-Films

In den 50 Jahren Kinogeschichte gab es stets Sachen, die sich in veränderter Form durch jeden Film ziehen. Dazu zählen beispielsweise die Bond-Girls. 1962 begann alles mit der legendären Ursula Andress, 1983 brillierte Kim Basinger, 1999 Sophie Marceau. An der Seite von Craig spielten bisher Eva Green („Casino Royale“) und Olga Kurylenko („Ein Quantum Trost“). Im neuen Film „Skyfall“ nimmt die Französin Bérénice Marlohe den Platz an seiner Seite ein. Ebenfalls zu jedem Bond-Film gehören die Waffen, die stets auf dem neusten technischen Stand sind. Begann Connery noch mit einer Beretta 418, trug der Agent bis „Der Morgen stirbt nie“ eine Walter PPK, die er dann bis auf die Ausnahme im letzten Film gegen das Modell P99 der gleichen Marke eintauschte. Die Titelhymne eines Bondfilms ist ebenso ein wichtiges Element. Ihren Teil dazu konnten bereits Tom Jones („Feuerball“), Tina Turner („GoldenEye“) oder Madonna („Stirb an einem anderen Tag“) beitragen. Ganz besondere Highlights haben in den 50 Jahren die Fortbewegungsmittel dargestellt. Ob im Aston Martin, BMW, Ferrari oder Mercedes – Bond weiß, womit er schnell unterwegs ist. Roger Moore durfte sich in „Moonraker – Streng geheim“ sogar mit in einem Space-Shuttle versuchen. Wir sind gespannt, wie die Reise weitergeht.


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