40 Tage im Kloster des Dalai Lama

40 Tage im Kloster des Dalai LamaHaben sie sich vielleicht auch schon einmal gefragt wie der Dalai Lama lebt? Was macht ein geistiges Oberhaupt so den ganzen Tag, wie haust er und mit welchen Menschen verkehrt er? Auf manche dieser Fragen hat Stephan Kulle eine Antwort gefunden und konnte seltene Einblicke in das Leben vor Ort erhaschen.

Stephan Kulle ist Journalist, Theologe und Autor, der 2005 schon einmal vom Konklave berichtet hat und als Vatikan-Experte gilt. Umso erstaunlicher mag es dann anmuten, dass er ein buddhistisches Kloster aufsucht. Kulle hat das erstaunliche Talent Menschen und ihrer Gefühlsregungen zu beobachten und sie verständlich zu Papier zu bringen, so dass der Leser meint die Dinge selbst erlebt zu haben. Farben, ja sogar Gerüche aber auch das Trommeln des Klosters fühlt und vor Augen hat.



40 Tage im Kloster des Dalai Lama
beschreibt hervorragend die Eindrücke und gibt Begegnungen mit den verschiedenen Bewohnern zu Besten, die einen schon neidisch machen können. So z.B. mit dem Mönch Sangay, der Kulle dazu verhilft sich in Meditation zu versetzen und einfach nur da zu sein, ohne zu Denken. Ein Zustand, den zwar einige Menschen von Natur aus beherrschen, dabei jedoch weniger an Meditation denken, sondern vor dem nachmittäglichen Fernsehprogramm sitzen.

Auch die politische Lage Tibets wird angesprochen, ohne jedoch das Buch all zu politikversessen erscheinen zu lassen und Stellung zu beziehen. Stattdessen werden Ausblicke erteilt und man kann so auch Hintergrundinformationen ansammeln. Es schafft den Spagat zwischen Christentum und Buddhismus und öffnet die Herzen zu anderen Menschen und Meinungen.


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