300: Rise of an Empire – Unser Filmtipp

300riseofanempireWir meinen heutzutage sehr viel über die Menschen aus früheren Jahrhunderten zu wissen. Dabei ist vieles Spekulation, lediglich ein Bruchteil der historischen Begebenheiten ist detailgetreu rekonstruiert. Grund dafür ist auch die Tatsache, dass wir unsere Kenntnisse oftmals aus historischen Zeugnissen ziehen. Geschichtsschreibung ist immer subjektiv und im Regelfall aus Sicht der Sieger verfasst. Dadurch, dass wir eben nicht genau wissen können, wie es wirklich war, bleibt ein Korridor für Phantasie bestehen. In diesen schlüpfen die Macher von „300: Rise of an Empire“, wie schon bei ihrem Kinoerfolg des vorherigen Blockbusters „300“ und zeigen uns so ihre Vorstellung des antiken Kriegsschauplatzes.

300: Rise of an Empire – Antike Manneskraft

Schon bei Gerard Butler, der in „300“ den Spartaner Leonidas mit all seinen Muskel repräsentierte, sahen wir, wie ausgiebig antike Krieger ihren Körper trainierten. Zeitgleich zu diesem stellt sich auch Themistokles (Sullivan Stapleton) dem Übergriff des persischen Königs Xerxes (Rodrigo Santoro) entgegen. Muss sich Leonidas mit seinen Kriegern in der Schlacht bei den Thermopylen zu Land beweisen, wird der nicht weniger muskulöse Themistokles von Königin Gorgo (Lena Headey) auf See beordert. Dort muss er sich der zahlenmäßig deutlich überlegeneren persischen Flotte entgegenstellen. An ihrer Front agiert mit Artemisia (Eva Green) eine Gegenspielerin, die sich nicht so einfach überlisten lässt.

300: Rise of an Empire – Seeschlacht von Artemisium

Zentrale Szenerie von „300: Rise of an Empire“ ist die Schlacht bei Artemision, die bis heute als eine der ersten bekannten großen Seeschlachten gilt. Da das persische Landheer dem griechischen zu dieser Zeit weit unterlegen war, versuchte Xerxes sein Glück auf dem Seeweg. Um der feindlichen Übernahme zu entgehen, stellten die Griechen wiederum die persischen Schiffe vor der Küste. Diese historische Schlacht wird von Regisseur Noam Murro und seinem Team kinoreif als Aufhänger genutzt. Herausgesprungen ist dabei ein fast zweistündiges Spektakel, bei dem der Kinozuschauer zweieinhalb Jahrtausende in die Vergangenheit reist. Dort wartet ein szenengewaltiges Actionabenteuer auf ihn, das nahtlos an den Kinoerfolg des ersten Teils anschließt.


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