Archiv für September 2009



Nie herrschte vor einer Wahl so viel Unklarheit über ihren Ausgang und nie zu vor waren die Rollen von Sieger und Besiegten so deutlich verteilt wie in diesem Jahr. Das so genannte Fernsehduell der beiden Kanzlerkandidaten endete eher friedlich statt in einer Konfrontation. Das Oppositionsduell, in welchem zwar wesentlich mehr Feuer drin war, wusste auch keinem wirklich bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Alles in allem herrschte bis zum Wahlsonntag nach wie vor Kenntnislosigkeit, wer denn nun den besten Weg einschlagen würde. So haben sich viele der Wähler wohl erst in der Wahlkabine für eine Partei entscheiden, wenn sie bei einer Wahlbeteiligung von nur rund 70 Prozent überhaupt den Weg zur Wahlurne angetreten haben. Die große Aufgabe bestand also darin, den Wähler zum Wahlgang zu motivieren und so warben die Parteien bis zum Ende auf Straßen, im Fernsehen und anderen Medien, mehr schlecht als recht.

Während andere jubeln, heißt der große Verlierer SPD

Lange Gesichter bei der Parteispitze der SPDWem das am besten gelungen ist, zeigt sich im Ergebnis: Die Linke beschloss von vornherein in die Opposition zu gehen und ist dank einem Rekordergebnis von 11,9 Prozent in dieser auch stark vertreten. Auch die Grünen konnten stark zu legen und erhielten 10,7 Prozent der Stimmen. Ein gewünschte Koalition mit der SPD scheiterte aber an der vorher bereits vermuteten Schwäche der Sozialdemokraten. Dass man im Vergleich zu 2005 einen Einbruch von 11,1 Prozent hinnehmen musste, konnte jedoch keiner erahnen und so gehört die SPD mit 23 Prozent erstmals seit 1998 wieder der Opposition an. Diese verpasst hat die neugegründete Piratenpartei, die im Bund bei ihrer ersten Wahl aber beachtliche 2 Prozent erringen konnte. Die Piraten sorgten so für einen Achtungserfolg. Eine Sortierung und ein ernstzunehmendes Wahlprogramm vorausgesetzt, könnte sich die Piraten Partei für die nächste Bundestagswahl sogar realistische Chancen ausrechnen.

Die Zukunft heißt Schwarz-Gelb

Bereit für Deutschland - Angela Merkel und Guido WesterwelleDas Zwei(Drei-)gestirn CDU/CSU und FDP gibt in Zukunft den Ton an und beendet damit die Große Koalition. Zwar erlebte auch die CDU einen Verlust (von ca. 1,1 Prozent) und kam nur auf 33,8 Prozent. Aber durch den starken Aufschwung der FDP, die sich auf 14,6 Prozent verbessern konnte, steht einer Schwarz-Gelben Regierung nun nichts mehr im Weg.

Deutschland hat gewählt


Author: Jendro
geschrieben am: 28. September 2009
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Mehr als nur ein Spiel - BVB-S04Es gibt gewöhnliche Spiele in einer Saison und es gibt ganz besondere Partien. In diesen so genannten Derbys ist nach der Herkunft aus dem englischen Raum alles erlaubt, außer dem Gegner den Kopf abzuschlagen und einen Hund auf ihn zu hetzen. Es sind die Spiele, von denen vorher jeder spricht, in denen die Fangruppen ihre verbalen Aussagen in Richtung der Gegner auf ein Unermessliches steigern. Es sind die Partien, in denen die Protagonisten meist vor nie da gewesener Motivation strotzen, denn es sind jene Partien, die einen gesamten Saisonverlauf auf den Kopf stellen können. Nur in diesen 90 Minuten geht es darum, dem Erzrivalen zu zeigen, wer die Nummer Eins in der Region ist. In Europa gibt es eine Reihe von brisanten Derbys wie dem Wiener Stadtderby oder dem Old Firm in Glasgow. Den Duellen zwischen Inter und AC in Mailand oder den diversen Kontrahenten innerhalb der britischen Hauptstadt London. Am vergangenen Wochenende kamen auch wir hierzulande in den Genuss dieser ganz besonderen Spiele und blicken nun zurück auf die Stärken der Sieger und die hängenden Gesichter der Besiegten.

Den Startschuss nach der Pokalwoche, in der mit Wolfsburg, Leverkusen und Hamburg der Reihe nach die Topmannschaften herausflogen, gaben die beiden Kellerkinder Nürnberg und Bochum. Bereits nach 7 Minuten entschied Klimowicz die Partei zu Gunsten der Gäste und beendete eine Negativserie von vier Spielen. Nürnberg enttäuschte und konnte zu keiner Zeit auch nur annähernd Gefahr für das Bochumer Tor ausstrahlen, um die 0-1-Niederlage abzuwenden. Am Samstag kam es dann zu den langerwarteten Partien. In Köln empfingen die Rheinländer den Nachbarn aus Leverkusen. Nach dem Erfolg der letzten Woche und dem tollen Pokalfight gegen Meister Wolfsburg zeigten sich die Geißböcke weiterhin stabil. Leverkusen wirkte rehabilitiert für die Niederlage in Kaiserslautern und stand zumindest in der Defensive äußerst sicher. So entwickelte sich ein Spiel, in dem sich bis zur Minute 82 beide Teams zumeist neutralisierten. Mister Zuverlässigkeit, Simon Rolfes entschied die Partie spät und bescherte dem ewigen Zweiten die vorrübergehende Tabellenführung. In Dortmund kam es zum großen Revierderby zwischen dem BVB und Schalke. Auch diese Partie geizte mit großen Torraumszenen und so lebte sie von der rivalisierenden Atmosphäre. Ganz im Gegensatz zu dem Spiel der vergangenen Saison, wo Dortmund ein 0-3 noch in ein 3-3 drehen konnte, war der Treffer von Farfan das einzige Highlight in einem ansonsten schwachen Spiel. Ereignisreicher zeigten sich da die anderen Samstagnachmittagspiele. Stuttgart entzog sich mit einem deutlichen 3-0-Erfolg bei den bisher noch unbesiegten Frankfurtern vorrübergehend der negativen Boulevardpresse und hatte in Youngster Julian Schieber, der zwei Tore erzielen konnte den überragenden Akteur in den Reihen. Auch Bremen ließ beim 3-0 über die von Thomas Tuchel trainierten Mainzer nichts anbrennen. Auch ohne Spielmacher Mesut Özil, der zumindest schon wieder auf der Bank Platz nahm, präsentierte sich Werder konsequent und glänzte durch geradlinigen Offensivfußball. Die meisten Treffer jedoch fielen in einem vielleicht nicht gerade historischen, aber dafür umso offensiveren Derby. Zwei Treffer reichten Hannover nicht, um glanzlose Wölfe wirklich ernsthaft zu gefährden. Das tolle Freistoßtor von Misimovic konnte Balitsch noch ausgleichen. Doch Gentners Treffer kurz vor der Pause stellte die Weichen auf einen Dreier für Wolfsburg, zumal sich Edin Dzeko mit zwei Vorlagen und einem selbsterzielten Treffer langsam aber sich in die Form des letzten Jahres ballert.

Zurück auf der Torjägerbühne - Vedad IbisevicDer große Knaller aber stieg am Samstagabend. Dank eines peinlichen Auftritts in Osnabrück flog der Tabellenführer aus dem Pokal und so brannte die Labbadiaelf auf Wiedergutmachung. So empfing der Hamburger SV die wiedererstarkten Bayern zum Klassiker Urgestein gegen Rekordmeister. Sehr spannend präsentierte sich die Partie mit einer Vielzahl an Torszenen, auch wenn zunächst keine Tore fallen sollten. Mladen Petric war es schließlich, der mit dem Tor des Tages den Unterschied ausmachte und den letztendlich Glücklicheren zur Tabellenführung schoss. Daran konnten auch die Sonntagsspiele nichts ändern. Im ersten Vergleich empfingen die Freiburger ihre Gäste aus Mönchengladbach und konnten den heißersehnten ersten Heimerfolg der Saison landen. Nach einer ereignislosen ersten Hälfte steigerten sich die Breisgauer in Hälfte zwei und kletterten so mit einem 3-0 aus der gefährdeten Zone, in der Gladbach nun langsam aber sicher angekommen ist. In der letzten Begegnung des Spieltages trafen zwei Mannschaften aufeinander, deren aktuelle Verfassung nicht hätte gegensätzlicher sein können. Während sich die Hertha Mitte der Woche in München aus dem Pokal verabschiedete und in Trainer Favre seit Wochen tiefe Ratlosigkeit auslöst, kommt Hoffenheims Offensive nach stotterndem Saisonstart so langsam in Fahrt. So kam das für die Berliner brutale 5-1 zwar nicht unerwartet, aber in seiner Erscheinung äußerst niederschmetternd. Hoffenheim war nicht nur spielerisch überlegen, sondern strotze nur so von effektiver Chancenausbeute und großer Präsenz in den Zweikämpfen. Ibisevic lief mit dem ersten Hattrick der Saison zur absoluten Bestform auf und besorgte Herthas neuem Torhüter Ochs einen rabenschwarzen Einstand.

Ob nächste Woche Lucien Favre noch sein Trainer sein wird, zeigt sich wenn die Hertha am Sonntag den Tabellenführer aus Hamburg zum Tanz bittet. Los geht’s aber am Freitag mit Schalke gegen Frankfurt, wo sich die Knappen weiter oben festsetzen wollen und abgewartet werden muss, wie die Hessen die Klatsche des Wochenendes verkraftet haben. Samstag treffen dann Bayern München und der 1.FC Köln, sowie Leverkusen und Nürnberg aufeinander. Der Meister reist nach Bochum und hofft auf einen gleichzeitigen Ausrutscher der Hoffenheimer in Mainz. Außerdem heißt es für Hannover, gegen den SC Freiburg nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg endlich mal wieder einen Dreier einzufahren. Abends treffen sich dann am Gladbacher Borussenpark die Gladbacher und Dortmunder zum Borussenduell. Neben der Partie Berlin gegen Hamburg spielen auch Stuttgart und Bremen am Sonntag und erhoffen sich auf beiden Seiten drei Punkte.

Elf des Tages:
Neuer – Boateng, Bordon, Tasci, Mathijsen – Hitzlsperger – Eduardo, Gentner – Misimovic – Ibisevic, Dzeko

Bildquelle: www.kicker.de / www.ngz-online.de


Author: Jendro
geschrieben am: 28. September 2009
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Nicht einmal ein Tag ist vergangen und schon treffen sich die in ihrem Amt bestätigte Angela Merkel und der FDP-Parteivorsitzende Guido Westerwelle bereits zu Koalitionsgesprächen. Niemand zweifelt mehr an einer Schwarz-Gelben Regierung und so ist bereits in den nächsten Tagen mit einer Vereinbarung zu rechnen, zumal beide Parteien auf das wohl von ihnen erreichte Ziel hingearbeitet haben. Nun stellt sich eigentlich nur noch die Frage, welche Gesichter die einzelnen Ministerposten in der kommenden Legislaturperiode bekleiden sollen.

Klar ist wohl, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt, Guido Westerwelle wird Steinmeier als ihren Vertreter ablösen und zudem wohl den Posten des Außenministers übernehmen. Ebenfalls klar scheint, dass die CDU-Abgeordnete Ursula von der Leyen ihre Position als Familienministerin weiterführen wird, auch wenn sie mit einem Wechsel ins Gesundheitsministerium liebäugelt. Hier scheint der bisher nicht groß in Erscheinung getretene Kollege Josef Hecken als Favorit. Ebenfalls als favorisierte Kandidaten werden Ilse Aigner für das Ministeramt der Landwirtschaft und Ronald Pofalla für Arbeit und Soziales gehandelt. Als Justizministerin wird wohl die FDP-Abgeordnete Leutheusser-Schnarrenberger die Nachfolge von Brigitte Zypries antreten.

Über die anderen Bereiche kann bisher nur spekuliert werden. Während unklar ist, ob Wolfgang Schäuble dem Kabinett als Innenminister erhalten bleibt oder nicht doch Lothar de Maiziere seinen Posten übernimmt, herrscht Klarheit über die weitere Regierungsbeschäftigung vom jetzigen Wirtschaftsminister Carl-Theodor von und zu Guttenberg. Nicht ganz klar ist jedoch, welchen Posten der CSU-Abgeordnete einnimmt. Der guten Arbeit im vergangenen Jahr könnte die weitere Anstellung im Wirtschaftsbereich folgen. Er wird aber genauso für das Finanzministerium gehandelt, wie auch konkurrenzlos für das Amt des Verteidigungsministers. Um das Amt des Finanzministers streiten sich zudem Roland Koch, CDU, und Otto Solms von der FDP. Neuer Wirtschaftsminister könnte auch Rainer Brüderle werden, obwohl es sehr unwahrscheinlich ist, ob die FDP sowohl das Amt des Wirtschafts- als auch das des Finanzministers erhält.

Ein Dreikampf spiegelt sich auch bei der Vergabe der Bildungszuständigkeit, wo vieles von der Entscheidung von Annette Schavan abhängt. Neben ihr scheinen die aus dem Osten stammenden Katherina Reiche (CDU) und Cornelia Pieper (FDP) als aussichtsreiche Kandidatinnen. Reiche scheint neben ihrer Parteikollegin Tanja Gönner zudem für den Posten der Umweltministerin geeignet. In Sachen Verkehr und Entwicklungshilfe hat Peter Ramsauer von der CSU die besten Karten, aber auch Volker Kauder von der CDU könnte hier ein Alternative darstellen. Je nachdem, ob de Maiziere Nachfolger Schäubles wird, würde Parteikollege Norbert Röttgen sein Amt als Minister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes übernehmen. Die größte Unklarheit herrscht im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung, für den bisher noch kein Kandidat für die Nachfolge Wieczorek-Zeul bekannt ist.

So darf gespannt darauf gewartet werden, auf welche 16 Mitglieder sich das neue Zweigestirn Merkel-Westerwelle einigen wird und wer bei der Vergabe leer ausgeht.


Author: Jendro
geschrieben am: 28. September 2009
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Von Henrik Eberle

… und es ward Licht.“ Nicht nur erhellt endlich das englische Manuskript, worum es im neuen Dan Brown geht. Nein, diese Inschrift findet sich auch auf dem Altar, dessen Standort uns Dan Brown im ersten Kapitel seines Buches mitteilt. Es ist der Tempel des Alten und Angenommen Schottischen Ritus in Washington, D. C., Sechzehnte Straße NW, Nr. 1733. Zugleich erfahren wir, dass dieser Bau die Nachbildung „eines vorchristlichen Heiligtums, des Tempels König Mausolos II.“ sein soll. Jede Nische, jeder Raum habe eine symbolische Bedeutung, sein eigenes Geheimnis. Das klingt geheimnisvoll und war es sicher auch. Heute bieten die Mitglieder des Schottischen Ritus jedoch Führungen an, und im Netz gibt es sogar eine virtuelle Tour (http://www.scottishrite.org/visitors/vtour.html). Teilnehmen an einem Ritual dürfen Uneingeweihte allerdings nicht. Bei der „maurerischen Arbeit“ bleibt der Tempel für Nichtmitglieder geschlossen. Und so bleibt auch Dan Brown bei der Schilderung des Initiationsritus für den 33. Grad etwas vage.

Obwohl sich der Architekt John Russel Pope sicher von diesem inspirieren ließ, ist zudem auch die Behauptung ungenau, der Tempel sei eine genaue Nachbildung des Grabmals für Mausolos II. Türkeireisende kennen das Grabmal übrigens, seine Reste kann man in der Touristenhochburg Bodrum, dem antiken Halikarnassos, besichtigen. Verwüstet wurde die gigantische Grabanlage im 14. Jahrhundert von Kreuzrittern – sie brauchten die Steine für den Bau einer Burg. Ein britischer Archäologe ließ die Reste 1856 ausgraben und die wertvollen Funde nach London bringen.

Die Bauarbeiten für den Washingtoner Tempel begannen 1911, aus gutem Grund an genau diesem Platz, denn die 16th Street führt vom Weißen Haus nach Norden und bildet mit dem Washington Monument eine Linie. Auf dem anderen Schenkel des freimaurerischen Winkels findet sich das Capitol. Auch das Datum der Grundsteinlegung war nicht zufällig: Exakt 130 Jahre zuvor, am 18. Oktober 1781, kapitulierte die britische Armee bei Yorktown. Der Unabhängigkeitskrieg war entschieden. Kommandierender General auf amerikanischer Seite in dieser entscheidenden Schlacht des Bürgerkriegs war George Washington.

Warum der 36-jährige Architekt John Russel Pope den Auftrag bekam, wissen wir nicht. Aber man darf ruhig davon ausgehen, dass er Freimaurer war und einen hohen Rang in der Hierarchie des Schottischen Ritus innehatte. Für ihn bedeutete der Entwurf, den Zeitgenossen ein „anbetungswürdiges“ Bauwerk von „kraftvoller Würde“ nannten, zum Durchbruch. Pope leitete in der Folge den Umbau der Nationalgalerie, war Architekt des National Archivs und legte die ersten Entwürfe für das Jefferson Memorial vor. Auftraggeber für diese Bauten war Franklin Delano Roosevelt, ein Freimaurer.


Author: Christin Hilgendorf
geschrieben am: 27. September 2009
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The Lost SymbolFrohe Kunde für Dan Brown Fans. Sein neustes Buch, The Lost Symbol, kommt am 14. Oktober heraus. Das ist jetzt vielleicht noch nicht soooo toll, aber für alle jene, die nicht warten möchten und halbwegs der englischen Sprache mächtig sind, gibt es das Original schon jetzt zu bestellen, so dass sie in wenigen Tagen gemütlich darin schmökern können.

Dan Brown, der Name lässt Leserherzen höher schlagen. Mit Sakrileg und Illuminati hat er uns fast den Atem geraubt und uns in spannenden Geschichten verstrickt, über England bis hin zum Vatikan. Dieses Mal verschlägt es uns ins Capitol der USA – Washington D.C. Und auch hier erwartet uns mal wieder eine nervenaufreibende Schnitzeljagd mit und um Robert Langdon.

Um das Eine gleich vorweg zu nehmen. Entgegen allen Unkenrufen ist das Buch sehr spannend und gut geschrieben, auch wenn es sicher einige Schwächen hat. Doch ist die negative Kritik wohl größtenteils einer überzogenen Erwartungshaltung zuzuschreiben, die beim besten Willen nicht erfüllt werden konnte.

Geschickt wurden wieder einzelne Handlungsstränge verknüpft und so ist auch dieser Roman mal wieder ein Page-Turner. Im Mittelpunkt der Handlung steht dieses Mal nicht die Religion, sondern eine vermeintliche Wissenschaft, die Neotic (wie Gedanken die Welt um uns herum verändern und beeinflussen können). Doch keine Sorge, das Buch rutscht nicht in reine Fiktion ab!


Author: Thorsten Karras
geschrieben am: 26. September 2009



Es kommt vor, dass sich Debatten im Gebäude des Bundestages oder der einzelnen Landtage über Stunden hinziehen. Politikerinnen beginnen sich über die verschiedensten Ansichten zu den unterschiedlichsten Themen zu unterhalten und manch einer sieht man die harten Stunden des Debattierens deutlich an. Die am morgen so schön hergerichteten Frisuren werden durch das viele Haareraufen zu einem unansehnlichen Büschel auf dem Kopf. Andere wiederum streifen ab von ihrer eigentlichen Aufgabe und beginnen über die Outfits der einzelnen Parteigenossinnen oder Konkurrenten zu sprechen. Passt denn das Make-Up wirklich zu dem Kleid? Exklusiv stellt buecher.de jetzt die fünf eindrucksvollsten und modischsten Vertreterinnen aus der Politik unserer Zeit vor.


Platz 5: Ute Vogt (SPD)

Die 44-Jährige Landtagsabgeordnete aus Baden-Württemberg ist bereits seit dem 20. Lebensjahr in der Partei und gilt innerhalb der SPD als Wirtschaftsexpertin. Für die Bundestagswahl kandidiert Vogt für die Innenstadt Stuttgarts und rechnet sich reichlich Chancen aus. Bei Auftritten innerhalb des Landtages und in der Öffentlichkeit setzt sie stets auf ein dezentes Make-Up und kleine Ohrringe, versucht demnach schlicht zu sein und nicht zu viel Aufmerksamkeit von der eigentlichen Aufgabe abzuwenden. Auch bei ihrer Kleidung achtet sie häufig auf ein eher legeres Auftreten und vermeidet große farbenfrohe Experimente. Schlicht und stilvoll, um es kurz zu beschreiben.








Platz 4: Carola Reimann (SPD)

Ähnlich wie Parteimitglied Vogt, sorgt auch Bundestagsmitglied Carola Reimann für einen gewissen Glanz bei den Sozialdemokraten. Die studierte Doktorin für Biotechnologie beschäftigt sich vor allem mit den Fragen der Gesundheits- und Bildungspolitik des Landes. Gerade 42 geworden, stellt sie sich der Bundestagswahl erneut für den Wahlkreis Braunschweig und wirkt unterstützend im großen Wahlkampfteam Steinmeiers. Großes Markenzeichen von Reimann sind ihre strahlend blauen Augen, die einen perfekten Kontrast zu den leicht gelockten braunen Haaren ergeben. Auch sie legt viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres und steht für dezentes Make-Up sowie eine Kombination aus Hose und Blazer, die gerne auch passend zu ihren Augen blau sein darf.








Platz 3: Silvana Koch-Mehrin (FDP)

Nicht für die Wahl am 27. September bereit steht die FDP-Politikerin Koch-Mehrin. Die Mutter von drei Kindern, die weiterhin sehr sportlich daherkommt, verdient sich trotzdem einen Platz in unserem Ranking, da sie 2004 die FDP zurück ins Europäische Parlament brachte und dort seitdem die deutschen Interessen vertritt. Mittlerweile fungiert die 38-Jährige sogar als Vizepräsidenten im Parlament. In Marokko und dem Sudan aufgewachsen, verfügt sie über ein enorm breit gefächertes Fachwissen und eine hohe Kompetenz. Die schulterlangen hellblonden Haare trägt sie meist offen und tritt häufig mit einer einfarbigen Kombination aus Rock und Blazer in die Öffentlichkeit.








Platz 2: Dorothee Bär (CSU)

Schon seit 2002 gehört die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär zum festen Inventar des Bundestages und sorgt dort für so manchen Lichtblick im sonst so tristen Bundestag. Nach dem Studium der Politikwissenschaften arbeitete sie zunächst als Journalistin, bevor sie ihr Weg in Richtung Politik trieb. Die heutige stellvertretende Generalsekretärin stellt sich auch in der kommenden Bundestagswahl den Wählern und hat berechtigte Chancen auf eine Wiederwahl innerhalb ihres Kreises. Die verheiratete Katholikin tritt stets mit einem Lächeln auf die politische Bühne und scheint dieses selbst in den Debatten nicht zu verlieren. Ihre dunklen Augen betont sie nicht sonderlich mit Make-Up und kommt so äußerst natürlich und freundlich herüber.








Platz 1: Julia Bonk (Die Linke)

Unsere Miss Bundestag ist ganz klar die Jungpolitikerin Julia Bonk. Mit gerade einmal 18 Jahren wurde sie kurz nach ihrem Abitur in den sächsischen Landtag gewählt und vertritt dort nach wie vor die Interessen der Bürger. Die Studentin für Politikwissenschaften an der Uni Dresden ist zudem schulpolitische Sprecherin der LINKE. Absolut eindrucksvoll erscheinen ihrer roten Haare und die hellen Augen. Bonk tritt nicht immer im steifen Hosenanzug oder einer Kombination aus Rock und Blazer auf, sondern vertritt ein junge, ihre Generation, deren stilvolles Auftreten dem Altbekannten jedoch in nichts nachsteht. Als Accessoires bevorzugt die 22-Jährige Magdeburgerin große Ohrringe und bezaubert so die Mitglieder und Konkurrenten.


Author: Jendro
geschrieben am: 25. September 2009
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Noch drei Tage bis zur Wahl. Von Endspurt allerdings ist in den Medien nichts zu spüren. Die Parteien bleiben friedlich und machen mit nichts so richtig von sich reden. Einziger Aufreger das gestrige TV-Duell der Generalsekretäre der großen Parteien bei „Hart aber fair“. SPD-Generalseketär Hubertus Heil traf auf sein Pendant aus der FDP Dirk Niebel und wurde deutlich gebeten, doch „nur einmal den Mund zu halten“. In Fahrt kam die Diskussionsrunde ein wenig, als GRÜNEN-Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke auf das Fehlen von GRÜNEN-Spitzenkandidat Jürgen Trittin mit den Worten er sei wohl „eine Baumschule besuchen“ angesprochen wurde. Energisch verbat sich Frau Lemke das „ständige Zwischenquatschen der Kerle“. Und auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt fühlte sich zwischen den beiden Herren nicht mehr ganz wohl und wollte seinen Platz dort räumen. Selbstverständlich ermuntert durch Steffi Lemke blieb er erst recht sitzen – vielleicht aus Trotz? Man weiß es nicht, denn im weiteren Verlauf machte sein Amtsbruder aus der Schwesterpartei der CDU Generalsekretär Ronald Profalla mehr von sich reden und versuchte Harmonie zwischen den Parteien, tunlichst nicht aufkommen zu lassen. So persönlich die Gespräche in der von Frank Plasberg moderierten Sendung waren, so wenig spezifisch und aussagekräftig waren die Positionen der Parteien, deren Ideen und deren Lösungen. Schöner und unterhaltsamer wäre hier das Shakespeare Stück „Viel Lärm um nichts“ gewesen. Als Erkenntnis bleibt uns jedoch der Blick auf die jüngsten (vom 23. September 2009) Umfrageergebnisse zur Bundestagswahl:


Wo stehen die Parteien? Was haben ihnen die Auftritte und Äußerungen in den Medien gebracht?





Sowohl Allensbach als auch Forsa geben nahezu identische Zahlen aus: Knapp führend bleibt die CDU/CSU mit 35%. In einer Koalition mit der FDP (13%) wären sie stärkste Kraft. SPD mit 24% müsste in den grünen Apfel beißen (11%) und den vielleicht sauren Geschmack am roten Tuch der Linken (10%) abwischen; erst dann bildeten sie die stärkste Kraft.


Bei studiVZ ist im Vergleich zur Vorwoche wieder alles ganz anders: Die Piratenpartie liegt mit fast 36% ganz klar vorn. CDU/CSU, GRÜNE und SPD pendeln sich bei knapp über 14% ein. FDP erreicht fast 10% und die Linke knapp über 7%. Ginge es nach den Wählern der studiVZ/ meinVZ-Nutzer, würde nur eine Freundschaftskoalition aus allen etablierten Parteien gegen die neu gebildete Piratenpartei bestehen können.



Entscheidend aber ist, was am Sonntag herauskommt. Um 18 Uhr wissen wir mehr!


Author: Christin Hilgendorf
geschrieben am: 24. September 2009
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Und wieder einmal ist es soweit. Passend zum diesjährigen Oktoberfest gibt es das buecher.de Wiesn-Gewinnspiel. Das Oktoberfest beschert uns deutschen ja regelmäßig Besucherrekorde und saftige Ausschläge für die Maß Bier. Doch sei es drum. Einmal im Jahr gönnt man sich den Spaß und lässt den lieben Gott einen guten Mann sein. Das diese Sause auch mit einer Menge Arbeit verbunden ist, wird dann ebenso schnell, wie erfolgreich verdrängt. Wenn dann eine Kellnerin mit 12 Maßkrügen gleichzeitig am Tisch anrückt ist das schon beachtlich, zumal man das mal selber nachmachen sollte. Bei 2400 Gramm pro Maßkrug ist das schon eine stolze Leistung.

Hinzu kommt dann auch noch die logistische Fähigkeit, den richtigen Maßkrug zum richtigen Tisch zu bringen und sich dabei durch Horden von betrunken Menschen zu schlängeln. Beim buecher.de Gewinnspiel können sie daher mal selber versuchen, wie gut sie sind. Ziel ist es 25 Maßkrüge innerhalb von zwei Minuten an den richtigen Platz zu bringen. Nicht ganz so schweißtreibend, wie im wahren Leben aber immer noch herausfordernd genug.

Als Preise gibt es dann so tolle Sachen, wie Webmiles, ein DS Lite Oktoberfest-Spiel, oder aber buecher.de Gutscheine zu gewinnen. Es lohnt sich also mit zu machen.

O‘ zapft is…


Author: Christin Hilgendorf
geschrieben am: 23. September 2009
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Felix Magath und Armin VehWorauf es ankommt im Fußball, ist schnell gesagt und wohl jedem bekannt. Ob in Frankfurt, München oder Dortmund – Es wird immer nur die Mannschaft als Sieger vom Platz gehen, die möglichst viele Tore schießt, auf jeden Fall aber eines mehr als der Gegner. Als Sieger können sich im erweiterten Sinne auch die Teams fühlen, die in einem eindrucksvollen Unentschieden, einem 3-3 oder 4-4, zwar mit nur einem Punkt nach Spielende da stehen, diesen aber im Wissen dem Fan das geboten zu haben, was er sehen will, gehörig feiern können. Leider gibt es im Fußball auch immer wieder Tage, an denen sich die Mannen denken, es sei von äußerster Wichtigkeit, mal eher auf ein hohes taktisches Konzept zu setzen. Das kann die richtige Methode sein, aber wenn es beide Kontrahenten perfektioniert umsetzen, spricht man von Neutralisation. Schade ist das dann vor allem, wenn sich zwei Mannschaften treffen, die seit Jahren für den absoluten Offensivzauber stehen, aber immer der Reihe nach.

Es lag vor allem am Trainer der Gastgeber, dass alles in dieser Woche über die Freitagspartie sprach. Felix Magath empfing mit seinen Knappen, die relativ ordentlich, aber eben nicht überragend in diese Saison gestartet sind, den Meister aus Wolfsburg, der sich nach drei Niederlagen in Folge zunächst im tristen Mittelfeld der Tabelle wiederfand. Magath bewies, dass er weiterhin um die Stärken seiner Meisterelf weiß, so agierte Schalke sehr beherzt und als ein gleichwertiger Gegner, der nur wegen Edin Dzeko, der mit seinen Treffern den Unterschied ausmachte, mit 1-2 den Kürzeren zog. Ähnlich präsent und unerwartet forsch zeigte sich am Samstag der 1.FC Nürnberg im Derby bei den großen Bayern. Nach einer recht mauen ersten Hälfte erzielte Olic die Führung, welche Choupo-Moting ausgleichen konnte. Am Ende war es kein 30-Milllionenstürmer, kein Ribery oder Robben, sondern Abwehrrecke van Buyten, der den 2-1-Arbeitssieg sicherte und den Rekordmeister näher an die Spitze bringt. Zumindest defensiv erholt zeigte sich der BVB in Hannover und war am Ende dennoch enttäuscht. Dortmunds Pausenführung durch Sahin schien das perfekte psychische Moment, hielt aber nur ganze drei Minuten und so trennten sich beide mit 1-1. Mehr als nur einen Punkt versprach sich der VFB Stuttgart gegen Schlusslicht Köln. Jens Lehmann entschied sich in der Schlussphase, nach dem er lange tatenlos zusehen musste, aktiver einzugreifen und wagte den Ausflug. Die Schwaben hatten mehr vom Spiel, scheiterten jedoch mehrfach an der perfekt eingestellten Defensive der Geißböcke. Nach dem kapitalen Ballverlust des Torhüters 45 Meter vor dem Tor machte Sanou das 2-0 und sicherte so den ersten Dreier der Saison. Den richtigen Willen zeigten hingegen Mainz in Bochum und Hoffenheim in Gladbach. Mainz führte früh und geriet durch zwei Treffer kurz vor der Pause ins Hintertreffen. Nach der Pause glättete der 18-Jährige Schürrle mit zwei Treffern die Wogen und sorgte für einen verdienten Erfolg der Mainzer und die vorrübergehende Arbeitslosigkeit des Heimtrainers Koller. Hoffenheim hingegen fand sich lange auf der Verliererstraße wieder. Bereits nach einer guten Viertelstunde führten die Fohlen 2-0 und auch der Anschlusstreffer von Salihovic schien zu wenig für die ambitionierten Gäste. So dauerte es bis zur Schlussphase, als das Comeback von Gladbachs Torhüter Bailly durch drei weitere Gegentore zum Scheitern verdammt war.

Leverkusen-Bremen - Ein Duell auf AugenhöheSo war es die Spaßtruppe der letzten Saison, die uns ordentlich auf die Sonntagspartien, von denen wir uns reichlich Tore erwarteten, einstimmen sollte. Doch so ganz spielten die Torfabriken der bisherigen Saison nicht mit. Einzig und allein der SC Freiburg, der dank eines überragenden Banovic zu einem 4-0-Kantersieg über das neue Schlusslicht Hertha BSC kam. Berlin spielte zu umständlich, Freiburg brutal effektiv und so reichte eine eher durchschnittliche Leistung für den zweiten Auswärtssieg. Weniger Tore präsentierte uns das Führungsduo. Während der HSV früh durch Ze´ Roberto in Führung ging, scheiterte Leverkusen in der Anfangsphase am starken Wiese. Frankfurt nutze eine der zwei Chancen im Spiel und sorgte so für eine wenig begeisterte Woche beim Tabellenführer. Dass weiter beide im Gleichschritt oben stehen, lag letztendlich daran, dass Kießling es nicht schaffte, den angepeilten Torrekord aufzustellen und Werder nicht genug tat, um das 0-0 zu den eigenen Gunsten zu verbessern.

So treten auch nächste Woche Hamburg und Leverkusen als Führungsduo auf die Spieltagsbühne zurück. Während Bayer zum Derby nach Köln reist, empfängt der HSV zum Topspiel die Bayern. Den Auftakt nach den Pokalspielen geben am Freitag Nürnberg und Bochum. Samstag heißt es dann neben den bereits erwähnten Partien Wolfsburg gegen Hannover und Bremen gegen Mainz. Ein weiterer Knaller steigt in Dortmund, wo die Borussen den Erzrivalen aus Gelsenkirchen empfangen. Komplettiert wird der Samstag dann durch die Partie der ungeschlagenen Frankfurter, die gegen Stuttgart ihren tollen Saisonstart ausbauen wollen. Sonntag will Freiburg zeigen, dass man auch zu Hause dreifach punkten kann, der Tabellennachbar aus Gladbach sollte hier einen dankbaren, aber keinesfalls zu unterschätzenden Gegner darstellen. Später zeigt sich dann bei Hoffenheim gegen Hertha, ob Coach Rangnick seine Spieler wieder ratlos die Bank suchen lässt oder die Berliner ihren Trainer Favre ratlos von der Bank gehen lassen.

Elf des Tages:
Schäfer – Geromel, v. Buyten, Mertesacker, Rafinha – Banovic – Salihovic, Makiadi, Ivanschitz – Schürrle, Dzeko
Bildquelle:www kicker.de/ www.sportschau.de


Author: Jendro
geschrieben am: 23. September 2009
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Die Bundestagswahl am 27.September 2009 rückt immer näher. Nicht nur Erwachsende sondern auch Jugendliche setzen sich jetzt intensiv mit dem Thema auseinander. Doch Politik wird nicht nur im Fernsehen und im Internet thematisiert, sondern auch in Büchern. buecher.de hat exklusiv die Top 10 der Jugendbücher zum Thema Politik zusammengestellt.


Kanzler lieben Gummistiefel
Marietta Slomka
2009

Spannend wie im Nachrichtenstudio!
Politik – ist das nicht nur was für Erwachsene? Von wegen! Politik beginnt schon mit der Klassensprecherwahl. Also: Was ist “Politik”? Wie funktioniert unsere Regierung? Wie wird sie gewählt? Und haben “Gipfeltreffen” wirklich etwas mit Bergsteigen zu tun? All dem und vielem mehr widmet sich die Frontfrau des ZDF heute-journals Marietta Slomka, gewürzt mit vielen witzigen Anekdoten aus der Welt der großen Politik.


Warum ich mich nicht für Politik interessiere …
Beatrice von Weizsäcker
2009

 Warum ich mich nicht für Politik interessiere ...Sechzig Jahre Demokratie, und die Menschen haben genug von den Parteien und ihren Volksvertretern. Viele denken, dass das Volk keinen nennenswerten Einfluss auf die Politik hat und gehen erst gar nicht mehr zur Wahl. Diese Politik interessiert niemanden mehr. Doch so muss Politik nicht sein. Davon ist Beatrice von Weizsäcker fest überzeugt. Als Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten sind ihr politische Themen von Kindesbeinen an vertraut. Aus Erfahrung weiß sie, Politik kann menschlich sein, kann gerecht sein und kann etwas bewirken.



Generation Doof
Stefan Bonner, Anne Weiss
2008

Generation DoofNiklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin. Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol. Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag. Einzelfälle? Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung. Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht. Geschrieben haben es zwei Autoren, die mit der Generation Doof per Du sind. Denn es ist ihre eigene.



Die verblödete Republik
Thomas Wieczorek
2009

Die verblödete RepublikSo wenig Niveau war nie! Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe vom Dschungelcamp oder Deutschland sucht den Superstar. Gleichzeitig dürfen von der Wirtschaft finanzierte Professoren auch in der Tagesschau dreist als unabhängige Experten auftreten. In seinem neuen Buch deckt Thomas Wieczorek die Auswüchse der allgemeinen Massenverblödung auf. Und er geht der Frage nach: Wird sie bewusst betrieben? Und von wem? Und mit welchem Ziel? Das Ergebnis seiner Recherchen ist Aufklärung im besten Sinne.



Tschüss, ihr da oben
Peter Zudeick
2009

Tschüss, ihr da obenDas Kapital von Superreichen verzinst sich stündlich mit 200.000 Euro. Wenn sie nicht reicher werden wollen, müssen sie das Geld schon verjuxen statt Luxuskarossen oder Riesenjachten zu kaufen. Warum schauen wir tatenlos zu? Haben wir uns an die Auswüchse des Kapitalismus gewöhnt? Wollen, ja dürfen wir sie noch länger akzeptieren? Peter Zudeick zeigt, warum kein Weg daran vorbeigeht, die Systemfrage zu stellen.



Das Buch gegen Nazis
Holger Kulick, Toralf Staud
2009

Das Buch gegen NazisErste Hilfe gegen Nazis – das Handbuch zum Rechtsextremismus. Eine neue Studie zeigt: Neonazis haben unter Schülern immer mehr Zulauf. Rassismus und Fremdenhass nehmen zu in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Was tun gegen Nazis? Erste Hilfe bietet dieses Buch. Rechtsextremismus breitet sich aus, nicht nur unter Jugendlichen. Neonazis erkennt man längst nicht mehr an Springerstiefeln und Glatze. Ihre Anführer geben sich cool – sie locken mit Musik, Abenteuern und modischem Chic. Immer mehr Menschen fragen: Was tun? Welche Rezepte gibt es, um friedlich und kreativ gegen Rechtsextreme und Rassisten vorzugehen – sei es als Nachbar, im Sportverein, in der Schule oder am Arbeitsplatz? Und was ist Rechtsextremismus überhaupt? Soll man mit Nazis eigentlich diskutieren? Woran erkenne ich die?


Johanna
Renate Welsh
2002

JohannaEs ist der Beginn der dreißiger Jahre. Der Nationalsozialismus wirft seine Schatten voraus. Johanna ist als uneheliches Kind überall unerwünscht. Jahrelang muss sie ohne Bezahlung auf dem Hof des Armenrates schuften. Aber Johanna will selbst über ihr Leben und das ihres ungeborenen Kindes entscheiden – notfalls auch gegen den Widerstand des ganzen Dorfes! Sie nimmt ihr Leben in die eigenen Hände.



Deutsche Geschichte
Cornelia Franz u. Leo H. Strohm; Illustr. v. Kyra Stempell
2009

Deutsche GeschichteVon den Anfängen bis zur Gegenwart
Die “Deutsche Geschichte” entführt den Leser auf eine spannende und lehrreiche Zeitreise in die deutsche Vergangenheit – von den Anfängen menschlicher Besiedlung bis zur modernen Gegenwart. Die leicht verständlichen Texte arbeiten die Zusammenhänge Schritt für Schritt aus und veranschaulichen verbunden mit zahlreichen Illustrationen und historischen Fotografien die verschiedenen Epochen und Ereignisse, Zeitleisten auf jeder Seite sowie der ausführliche Anhang bieten zurätzlich einen schnellen Überblick.


Das Leben der Anderen


Florian Henckel von Donnersmarck
2007

Das Leben der AnderenDie ostdeutsche Kulturszene Mitte der achtziger Jahre: In das von der Politik scheinbar unberührte Leben eines Künstlerpaares – Georg ist Dramatiker, Christa-Maria Schauspielerin – bricht die Staatsmacht ein. Minister Hempf setzt die Stasi auf Georg an, will ihn aus dem Weg räumen, denn er hat sich in Christa-Maria verliebt. Aber je länger sich der Abhörspezialist Wiesler mit dem Paar befaßt, desto mehr wird seine Loyalität zum Staat auf die Probe gestellt. Das Buch zum Film enthält nicht nur das Drehbuch, sondern auch zahlreiche Hintergrundberichte und Interviews, in denen von den Dreharbeiten ebenso wie vom Thema des Films, den Stasi-Bespitzelungen in der Künstlerszene der DDR, erzählt wird.


Jugendlexikon Politik
Hilde Kammer, Elisabet Bartsch
2004

Jugendlexikon PolitikWas ist der Unterschied zwischen paraphieren und ratifizieren? Wie kommen Gesetze zustande? Woraus leitet sich das Wort Agitation ab, und was bedeutet es? Dieses Lexikon erläutert politische Begriffe und Sachverhalte kurz und verständlich. Nicht die umfassende Darstellung politischer Zusammenhänge ist beabsichtigt, sondern die zuverlässige Erklärung vieler Begriffe aus dem Tagesgeschehen, wie sie auf der ersten Seite einer Zeitung zu lesen oder in den Fernsehnachrichten zu hören sind.


Author: Christin Hilgendorf
geschrieben am: 22. September 2009
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