Am Samstagabend kann man vieles machen. Man kann sich mit Freunden treffen, ins Kino oder eine Bar gehen sowie sich einfach mal vom Arbeitsstress erholen. Zumindest diesen Samstag gibt es da noch eine weitere ordentliche Alternative. So treffen sich morgen in Malmö die herausragenden Gesangstalente des Kontinents, um beim 58. Eurovision Song Contest einen geeigneten Nachfolger für Vorjahressiegerin Loreen zu finden. Für Deutschland geht Cascada mit „Glorious“ ins Rennen. Wohl auch aufgrund der Ähnlichkeiten zu Loreens „Euphoria“ wird sie in den Wettbüros nicht zu den ganz großen Favoriten gezählt. Die folgenden vier Kandidaten hingegen schon.
Ein wesentlicher Bestandteil der Literaturgeschichte ist darin zu sehen, dass einige große Werke erst nach dem Ableben ihres Schriftstellers in den öffentlichen Fokus gerückt, sie womöglich erst Jahre nach seinem Tod verstanden werden. Der US-Amerikaner Francis Scott Key Fitzgerald beispielsweise wird heute als einer der größten Literaten seines Kontinents gefeiert. Sein 1925 erscheinender Roman „Der große Gatsby“ konnte zu seinen Lebzeiten aber nur geringe Verkaufszahlen erreichen. Heute wird er allein in den Staaten jedes Jahr rund eine halbe Million Mal verkauft. Grund genug, dass sich Regisseur Baz Luhrmann nun daran versucht hat, den literarischen Stoff für das Kinojahr 2013 neu zu verpacken.
Das lange Warten hat ein Ende. Dreieinhalb Jahre sind eine wahrlich lange Zeit. In dieser ist für die Deutsche Fußballnationalmannschaft zweimal der Titeltraum geplatzt, viermal wurde der Nobelpreis vergeben und einige Smartphone-Anbieter haben die x-te Version eines Handys vorgestellt. Es ist auch derjenige Zeitraum, in welchem Fans des US-amerikanischen Schriftstellers Dan Brown auf eine neue Abenteuergeschichte des Symbologen Robert Langdon warten mussten. Ab morgen kann nun endlich jeder erfahren, wie sich seine nunmehr vierte Geschichte gestaltet, welchem Geheimnis der Harvard-Professor auf der Spur ist und welche spektakulären Wendungen das Werk bereithält. So viel sei vorher dank der kostenlosen Leseprobe verraten – Brown begibt sich mit „Inferno“ auf die Spuren von Dantes „La Divina Commedia“ und somit direkt nach Florenz, einst die Wiege der Kultur unserer Spezies.
Ein halbes Jahr umfasst sechs Monate und entspricht in etwa 26 Wochen. Das sind ungefähr 182 Tage oder ganze 4368 Stunden. An sich klingt das nach einem ordentlich langen Zeitraum. Für diesen kann man sich eine ganze Reihe an Ereignissen und Abenteuern vorstellen. Für Lou, die Hauptprotagonistin in einem der neuesten Exportschlager von der britischen Insel, ist das aber eine gar nicht mal so lang ausfallende Phase. Vor allem nicht, wenn man bedenkt, was sie während dieser Teilepisode vollbringen muss. Autorin Jojo Moyes schickt die 27-Jährige auf eine Reise zur Grenze zwischen Leben und Tod, muss sie doch den querschnittsgelähmten Will in „Ein ganzes halbes Jahr“ vom Sinn des Lebens überzeugen.
Offenheit heißt das Losungswort, wenn es darum geht, sich auf etwas einzulassen, was in einer anderen Form schon einmal in der Vergangenheit für Furore sorgen konnte. Insbesondere bei Fernsehserien und Filmen ist das immer eine absolute Mammutaufgabe, nicht nur für die Macher, sondern letztlich auch für die Zuschauer. Im Bereich Science Fiction ist es aber genau betrachtet nicht einmal so abwegig, ältere Geschichten irgendwie neu aufzulegen, die Möglichkeiten wachsen eben immer weiter. Seit 1966 zog die Crew des Raumschiff Enterprise mit ihren Abenteuern Millionen Zuschauer vor die Fernsehapparate und auch zehn Mal in den Kinosaal. Als sich Regisseur J. J. Abrams 2009 dazu aufschwang, „Star Trek“ neu und modern auf die Leinwand zu bringen, brach eine neue Ära der Reihe an. Mit dem diese Woche in den Kinos erscheinenden „Star Trek Into Darkness“ setzt er noch größere Maßstäbe.
So richtig verwundern kann einen die Tatsache, dass sich ein Fernsehunternehmen gegen eventuelle Ablehnung seitens der Zuschauer absichern möchte, eigentlich nicht. Schon gar nicht im Fall der „Sons of Anarchy“, dessen Rechte sich die ProSiebenSat.1 Media Group sichern konnte. Um leichte Kost handelt es sich bei den Geschichten nur wirklich nicht. Zu hart sind die Jungs, die da auf ihren Höllenöfen über die Straßen fahren, zu dunkel die Abgründe aus Kriminalität, Gewalt und Betrug, die sich bei jeder Folge auftun. Dass man zunächst einen Testlauf auf der Videoplattform MyVideo durchführte, überrascht keinesfalls. Irgendwie gilt das aber auch für die rege Aufmerksamkeit, die fortan zahlreiche Zuschauer vor die Bildschirme zog.
Bärbel Schmidt ist zurück. Was? Kennt man nicht? Ja das stimmt wohl. Dafür aber Dora Heldt, das Synonym der besagten Dame und zugleich eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen, die sich innerhalb der Landesgrenzen finden lassen. Kaum ist ein Werk aus ihrer Hand geschrieben, schon erreicht es Bestsellerstatus. Anders ist der kometenhafte Sprung auf die Toplisten auch bei ihrem neuen Werk „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ nicht abgelaufen. Die Inkarnation literarischer Unterhaltung präsentiert uns dieses Mal eine Geschichte, die weniger mit Liebesproblemen gefüllt ist, dafür aber mit reichlich Witz und einer gewissen Note an aktuellen Problemen der globalen Gemeinschaft ausgestattet.
Als aus dem Hause Marvel im vergangenen Jahr „The Avengers“ die Kinoleinwand eroberten, bekamen Fans der einzelnen Comichelden ein komplettes Superheldenensemble geliefert. Neben dem unglaublichen Hulk traten da auch Thor inklusive Götterhammer, Captain America und Iron Man auf die große Bühne. Genau genommen hat es eine Fortsetzung eines Superheldenfilms nie leicht. Sie muss den Vorgänger toppen, noch mehr Action und gelegentlich auch Tiefe bieten. Wenn man dann aber auch noch vorab einen Film auf die Leinwand bringt, bei dem es nicht um einen, sondern gleich um viele Superhelden geht, ist das doppelt schwer. Insofern musste Regisseur Shane Black bei dem Ende dieser Woche im Kino erscheinenden „Iron Man 3“ einmal so richtig einen auspacken.
Das Kino zählt mittlerweile zu den zentralen Bestandteilen des gesellschaftlichen Lebens. Filme jeglicher Art dienen unserer Freizeitunterhaltung, der Vermittlung von Werten und sind nicht selten Thema des öffentlichen Diskurses. Ende des vergangenen Jahres fungierten die Lichtspielhäuser zur Plattform für eine eindrucksvolle Abenteuergeschichte, die der kanadische Weltenbummler Yann Martel bereits Anfang des Jahrhunderts in literarischer Form vorlegte. Martel konnte für sein Werk „Life of Pi“ internationale Preise einheimsen. Die Verfilmung „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ von Regisseur Ang Lee machte es ihm nach und gewann unter anderem Ende Februar vier Oscars. Damit war man mal eben der am meisten ausgezeichnete Film des Jahres. Seit letzter Woche gibt ist diesen nun endlich auch für das Heimkino.
Zugegeben, der Kalifornier William James Adams Jr. wird den wenigsten Menschen ein Begriff sein. Trotzdem darf man sich sicher sein, dass ihn die überwiegende Anzahl kennt. Nicht unter seinem bürgerlichen Namen, mit dem der nunmehr 38-Jährige einst das Licht der Erde erblickte, dafür aber unter seinem durchaus berühmten Synonym Will.i.am. Unter diesem macht er bereits seit einigen Jahrzehnten Musik. Der ganz große Durchbruch gelang seiner Band im Jahr 2003, als mit Sängerin Stacy „Fergie“ Fergusen ein weibliches Element zu den Black Eyed Peas stieß. Mit dem Album „Elephunk“ und speziell der ersten Singleauskopplung „Where Is The Love?“ stürmte das Quartett die Charts. Nun, zehn Jahre später, zählt Will.i.am zum Who is Who der Musikszene. Mit „#willpower“ präsentiert er uns sein bisher viertes Soloalbum.
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Besitzt ihr eigentlich Bücher, die euch so gut gefallen haben, dass ihr sie gleich ein zweites oder sogar ein drittes mal gelesen habt?
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Das Warten hat ein Ende - soeben wurde der begehrte Deutsche Buchpreis 2012 vergeben.
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